Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Teufel informiert sich beim Gesundheitsamt

Der Rottweiler Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Teufel hat dem Gesundheitsamt in Rottweil ein Besuch abgestattet. Begrüßt wurde der Abgeordnete vom leitenden Amtsarzt Dr. Heinz-Joachim Adam und der Amtsärztin Martine Hielscher. Nach der ersten heißen Phase kehrt ein wenig Ruhe in den Alltag der Beschäftigten ein. Die letzten Monate waren geprägt durch extreme Belastungen des Personals. Eine Herausforderung, die in jeglicher Hinsicht zu meistern war, sei es durch die fehlende technische Ausstattung für das erheblich hohe Maß an Anrufvolumen sowie Anfangsschwierigkeiten in der Teststrategie. Gelobt wurde die gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten sowie allen möglichen ehrenamtlichen Medizinern, die in dieser Zeit tatkräftig zur Verfügung standen. Derzeit gilt es, sich auf einen möglichen Anstieg vorzubereiten. „Aktuell wird in Stuttgart die personelle Stärkung der Gesundheitsämter vorbereitet. Des Weiteren wird ein Pandemiegesetz für das Land erarbeitet“, informiert Teufel.

 

Er berichtet aus den Verhandlungen der letzten Wochen in den Gremien sowie von der direkten Zusammenarbeit mit dem Sozialminister Manfred Lucha. „Es waren harte Zeiten mit schwierigen und vor allem kurzfristigen Entscheidungen“ so Teufel. Nach den Bildern in Italien und dem Elsaß ging es in erster Linie um die medizinische Versorgung. So blickt er auf verschiedene, unbürokratische Hilfen hinsichtlich der Eindämmung der Pandemie zurück: „Das Land hat die Produktion von Corona-Schnelltests mit sechs Millionen Euro gefördert und die Anzahl der Beatmungsplätze ausgebaut“, berichtet Teufel, der sich bereits Anfang April per Videokonferenz  ein Bild von der Situation in den Krankenhäusern machte. „Insgesamt zeigt das, dass unsere Krankenhäuser auch im Krisenfall leistungsfähig sind und gut funktionieren. Das ist nicht zuletzt ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, denen dafür große Anerkennung gebührt. Jetzt mache sich im Übrigen auch bezahlt, dass das Land bereits in der Vergangenheit vielfältige Anstrengungen unternommen habe, um die stationäre Versorgung durch einen starken und verlässlichen Rettungsdienst zu flankieren. Ein echter Gewinn ist in diesem Zusammenhang die Implementierung des so genannten Resource-Boards in der Oberleitstelle des Landes. Dr. Adam lobte das Projekt des Innenministeriums, das Krankenhäuser und Rettungsdienste in der Corona-Krise gleichermaßen unterstützt.