Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Gespräch mit Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE behinderter Menschen Baden-Württemberg e.V.

Am 12. Oktober 2016 trafen sich der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion,  Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, der Vorsitzende des Arbeitskreises Soziales und Integration, Stefan Teufel MdL, und der Vorsitzende des Arbeitskreises Kultus, Jugend und Sport, Karl-Wilhelm Röhm MdL, sowie der behindertenpolitische Sprecher, Ulli Hockenberger MdL, mit Vertretern der LAG SELBSTHILFE unter Leitung des Vorsitzenden, Herrn Hubert Seiter.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gaben die Vertreter der LAG SELBSTHILFE einen Überblick über das umfangreiche Aufgaben- und Themenspektrum, mit dem sie als Dachverband von 59 überregionalen Verbänden der Behinderten-Selbsthilfe, beschäftigt sind. Sie betonten, dass die LAG als Dachverband dazu beiträgt, den vielen, oftmals auch kleinen Gruppen, eine starke Stimme zu verleihen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Unterstützung bei der Erarbeitung der Inklusions- und Teilhabestrategie angeboten.

Im Rahmen des Gesprächs wurde insbesondere auf das Thema Barrierefreiheit eingegangen. Die Anwesenden waren sich dabei einig, dass der Abbau von Barrieren in allen Lebensbereichen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft darstellt. Um dies auch erfolgreich umsetzen zu können, ist es erforderlich, dass die wesentlichen Akteure aus allen Bereichen zusammenarbeiten. Hier wurde auch das im Koalitionsvertrag angesprochenen Landeskompetenzzentrum  Barrierefreiheit thematisiert. In diesem Zusammen wurde es auch begrüßt, dass auf Initiative der CDU die Stelle eines Demografiebeauftragten geschaffen wird.

Zudem wurde die Frage diskutiert, wie Problemen bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen begegnet werden kann. Für die Betroffenen ist es aufgrund der  verschiedenen Zuständigkeiten vielfach schwierig, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Dies führt leider immer wieder dazu, dass Leistungen erst spät bewilligt werden. Hier sollte eine Vereinfachung erreicht werden.

Zum Abschluss des Gesprächs wurde noch die Frage der Umsetzung der inklusiven Beschulung angesprochen. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass hier eine adäquate Lösung gefunden und die notwendige Infrastruktur geschaffen werden muss. In diesem Zuge  sollte vor allem auch die Frage der Betreuungsmöglichkeiten in den jeweiligen Schulen sowie der Wunsch vieler Eltern, dass die bestehenden Sondereinrichtungen erhalten bleiben, beachtet werden.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen in diesem Bereich betonte der Fraktionsvorsitzende zum Schluss des Termins, dass es ihm ein wichtiges Anliegen ist, den bisherigen Austausch fortzuführen und gemeinsam an der Umsetzung der gesteckten Ziele zu arbeiten.