Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Stefan Teufel im Dialog mit Lionel Njoya - Dialog der Kulturen wichtig

Zu einem Dialog der Kulturen hat sich der Rottweiler Landtagsabgeordnete, Stefan Teufel, mit Lionel Njoya in Stuttgart getroffen. Der 20-jährige Rottweiler Student ist Mit-Organisator der Demos gegen Rassismus. Njoya brachte die Bewegungen „Black lives matter“ und „Silent Protest“ nach Baden-Württemberg. Unterhält man sich mit dem gebürtig aus Kamerun stammenden, jungen Mann, der gemeinsam mit seinen Eltern im Alter von sieben Jahren nach Böhringen im Kreis Rottweil kam, wird schnell klar, dass wir uns in der Gesellschaft weiterhin mit vielen – kleinen und großen – rassistischen Begebenheiten auseinandersetzen müssen. Der christliche Glaube ist deshalb auch für Njoya ein zentraler Beweggrund, sich gegen die Diskriminierung einzusetzen. „Es ist mir wichtig, dass auch wir von der CDU-Landtagsfraktion uns klar dazu bekennen, Rassismus keine Grundlage und Chance zu bieten. Ich finde es gut und bemerkenswert, wenn junge Menschen alle Hautfarben gemeinsam und friedlich für ein gemeinsames Miteinander einstehen“, so der Abgeordnete. Dass der Impulsgeber dabei noch aus seinem Wahlkreis Rottweil komme, sei für ihn natürlich umso erfreulicher.

 

Die beiden Rottweiler tauschten sich weiter über Hintergründe, die Integrationspolitik des Landes Baden-Württemberg, dem Polizeiwesen im Land und persönliche Erlebnisse aus. „Wir im Land sind uns der Verantwortung sehr wohl bewusst. Die Antidiskriminierungsstelle Baden-Württemberg hat Anfang November 2018 ihre Arbeit aufgenommen. Sie bildet seither, neben acht lokalen und vom Land geförderten Beratungsstellen, die zentrale Anlauf- und Informationsstelle des Landes in der Antidiskriminierungsberatung. Zudem läuft bereits seit Sommer 2018 eine Online-Beratung für von Diskriminierung betroffene Bürgerinnen und Bürger. Im Doppelhaushalt 2020/2021 sind im Kapitel „Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung und Zwangsverheiratung“ jeweils rund 1,7 Millionen Euro etatisiert“, so Teufel. Integration sei dabei keine Einbahnstraße, so der Abgeordnete, dem Njoya beipflichtete. Er wünsche sich mehr Repräsentanz für das Thema, eine engere Zusammenarbeit und mehr Aufklärungsarbeit im Bildungsbereich, so Njoya. Beide vereinbarten einen weiteren, engen Austausch untereinander.