Beim Besuch der HEINRICH KIPP WERK GmbH & Co. KG in Sulz am Neckar haben sich die Landtagsabgeordneten Stefan Teufel und Katrin Schindele mit der Geschäftsführung über aktuelle wirtschaftspolitische Herausforderungen ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland, die Bedeutung des Mittelstands für die Region.
Das traditionsreiche Familienunternehmen KIPP entwickelt und produziert seit über 100 Jahren Spanntechnik, Normelemente sowie Bedienteile, ist Tier 1 Zulieferer in der Automobilbranche und ist mit seinen Produkten weltweit erfolgreich. Nicolas Kipp, Geschäftsführer in der 4. Generation, führte eindrucksvoll durch die Produktion und Entwicklung. Hier erhielten die Abgeordneten Einblicke in moderne Fertigungsprozesse, Innovationsarbeit und die internationale Ausrichtung des Unternehmens.
„Unternehmen wie KIPP zeigen eindrucksvoll, wie stark unser industrieller Mittelstand im ländlichen Raum ist. Sie sichern Arbeitsplätze, bilden junge Menschen aus und treiben Innovation voran“, betonte der stellvertretende Vorsitzende der CDU Landtagsfraktion, Teufel.
Im Austausch mit der Unternehmensleitung wurde deutlich, wie wichtig verlässliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für Unternehmen sind. Neben Themen wie Fachkräftesicherung, Bürokratieabbau und Energieversorgung spielte auch der Länderfinanzausgleich eine Rolle. Baden-Württemberg gehört seit Jahrzehnten zu den größten Zahlern im bundesweiten Ausgleichssystem. Teufel erklärte, dass Baden-Württemberg große Verantwortung im bundesstaatlichen Gefüge trage. „Solidarität zwischen den Ländern ist richtig und wichtig. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass leistungsstarke Länder weiterhin genügend Spielraum für Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Innovation behalten. Gerade vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, dass unser Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender, Manuel Hagel, gemeinsam mit Bayern und Hessen eine Drei-Länder-Allianz der großen Geberländer im Länderfinanzausgleich auf den Weg gebracht hat“ so Teufel. Diese Zusammenarbeit verfolgt ein klares Ziel: Die Interessen der Zahlerländer stärker zu bündeln und sich gemeinsam für mehr Fairness im bundesstaatlichen Finanzsystem einzusetzen.
Auch Schindele unterstrich die Bedeutung einer starken Wirtschaft für die Region: „Gerade unsere mittelständischen Unternehmen sind Motor für Innovation, Ausbildung und Beschäftigung. Deshalb müssen wir alles daransetzen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und ihnen verlässliche Rahmenbedingungen zu bieten.“
Der Besuch bei KIPP habe erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Politik und Wirtschaft sei. „Unsere mittelständischen Unternehmen sind das Rückgrat unserer Region. Wenn wir ihnen die richtigen Rahmenbedingungen geben, sichern wir Wohlstand, Arbeitsplätze und Zukunftschancen – auch für kommende Generationen“, so Teufel abschließend.