Empfangen wurde Stefan Teufel von der Unternehmensspitze. Stefan Hettich, Andreas Hettich und Achim Carstanjen führten das Gespräch und führten durch das Unternehmen.
Unter dem Unternehmensmotto „Mit Verbindung Begeisterung schaffen“ zeigte HECO, dass es dabei um weit mehr geht als um das Produkt Schraube. Das Unternehmen verbindet umfassendes Know-how über Physik und Fertigung mit hoher Kompetenz in Zulassungsverfahren, Normen und Serviceleistungen. Gleichzeitig fließt die praktische Anwendung konsequent in die Entwicklung ein, von der Baustelle bis zum industriellen Einsatz. Diese ganzheitliche Betrachtung ist ein zentraler Erfolgsfaktor von HECO.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen vor allem die zunehmenden bürokratischen Belastungen für Industrieunternehmen. Besonders kritisch wurde das Verpackungsschutzgesetz thematisiert, das im betrieblichen Alltag erheblichen zusätzlichen Aufwand verursacht. Stefan Teufel machte deutlich, dass Bürokratieabbau eine zentrale Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen sei: Unternehmen müssten sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Energiepolitik. Stefan Teufel berichtete von der jüngsten Fraktionsvorsitzendenkonferenz in Paris, bei der das Weimarer Dreieck von der CDU/CSU-Fraktion erneut bekräftigt wurde. Versorgungssicherheit sei für energieintensive Industrieprozesse ein entscheidender Standortfaktor.
Gerade für HECO spielt Energie eine zentrale Rolle. Energieintensive Härteverfahren sind unverzichtbar für Qualität, Sicherheit und Langlebigkeit der Produkte. Eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung ist daher entscheidend für die Zukunft des Unternehmens und den Erhalt von Arbeitsplätzen.
Der Unternehmensbesuch machte deutlich, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ist. HECO steht exemplarisch für ein innovatives Familienunternehmen mit großer technischer Tiefe, regionaler Verantwortung und internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig wurde klar: Gute politische Rahmenbedingungen sind entscheidend dafür, dass solche Unternehmen ihre Zukunft weiterhin erfolgreich am Standort Deutschland gestalten können.
Stefan Teufel zog ein klares Fazit: Wer Industriepolitik gestalten will, muss die Realität in den Betrieben kennen. Der Austausch mit HECO habe dafür wertvolle Impulse geliefert, ganz im Sinne des Unternehmensmottos: Mit Verbindung Begeisterung schaffen.