Fachlicher Austausch mit der BruderhausDiakonie zum Bundesteilhabegesetz im Abgeordnetenbüro von Stefan Teufel


Fachlicher Austausch mit der BruderhausDiakonie zum Bundesteilhabegesetz im Abgeordnetenbüro von Stefan Teufel

Ziel des Treffens war es, die praktische Umsetzung des BTHG aus Sicht der Träger zu beleuchten und bestehende Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren.

Zu Gast waren Frau Dr. Dorothea Lampke, Leiterin des Geschäftsfeldes Altenhilfe und Leiterin der Region Reutlingen Altenhilfe der BruderhausDiakonie, sowie Frau Wössner und Frau Ostertag von der Diakonie Bruderhaus Rottweil und Fluorn-Winzeln. Der Austausch war geprägt von großer Offenheit, fachlicher Tiefe und dem gemeinsamen Anspruch, die Teilhabe von Menschen mit Unterstützungsbedarf weiter zu verbessern.

Im Mittelpunkt standen insbesondere Fragen der praktischen Umsetzbarkeit des BTHG, der hohen Bürokratiebelastung, der Finanzierungsstrukturen sowie der Auswirkungen auf Mitarbeitende und Einrichtungen. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass die Ziele des Bundesteilhabegesetzes – mehr Selbstbestimmung, individuelle Förderung und gleichberechtigte Teilhabe – richtig und wichtig sind, die Umsetzung in der Praxis jedoch weiterhin große Anstrengungen erfordert.

Stefan Teufel stellte im Gespräch klar, dass das Land Baden-Württemberg die Umsetzung des BTHG aktiv begleitet und unterstützt. Dazu gehören unter anderem:

umfangreiche Landesmittel zur Kofinanzierung der Eingliederungshilfe,

der kontinuierliche Dialog mit Leistungserbringern, Kommunen und Verbänden,

sowie die Weiterentwicklung landesrechtlicher Regelungen, um Verfahren zu vereinfachen, praxistauglicher zu gestalten und zu standardisieren.

Zugleich betonte Teufel, dass das Land die bestehenden Rückmeldungen aus der Praxis ernst nehme und weiter daran arbeite, Bürokratie abzubauen, Zuständigkeiten klarer zu fassen und Planungssicherheit für die Träger zu schaffen. „Wir wissen, dass die Umsetzung des BTHG nochmals inhaltlich angepasst werden muss. Deshalb ist es unser Anspruch, gemeinsam mit den Einrichtungen nachzusteuern und das Gesetz im Sinne der betroffenen Menschen weiterzuentwickeln“, so Teufel.

„Gute Sozialpolitik entsteht nicht am Schreibtisch, sondern im engen Austausch mit denen, die täglich Verantwortung tragen“, unterstrich der Abgeordnete abschließend.