Das einstündige Gespräch entwickelte sich zu einem engagierten und offenen Austausch über die aktuellen Herausforderungen in der Gesundheitspolitik – vom Wandel der Arbeitszeitvorstellungen junger Ärztinnen und Ärzte bis hin zur schwierigen Suche nach einem Kinderarzt in Oberndorf.
Dr. Schon schilderte ihre Erfahrungen klar und leidenschaftlich. „Sie haben uns mit Ihren Anliegen als CDU an Ihrer Seite“, betonte Teufel. Er würdigte gleichzeitig ihren Mut und ihr Engagement: „Herzlichen Dank, dass Sie sich hier in Dornhan niedergelassen haben. Ihr Einsatz stärkt die medizinische Versorgung im ländlichen Raum.“
Auch der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Lothar Reinhardt schloss sich dem Dank an: „Wir sind alle froh, dass Sie da sind – mit einem Konzept, das den heutigen Anforderungen entspricht.“
Teufel nutzte den Besuch auch, um zentrale gesundheitspolitische Ziele des Landes hervorzuheben: Baden-Württemberg setzt auf den Ausbau wohnortnaher Versorgung, zusätzliche Studienplätze, die Stärkung der Landarztquote und flexible Praxismodelle, die jungen Ärztinnen und Ärzten bessere Arbeitsbedingungen bieten. Gleichzeitig sollen Kliniken durch moderne digitale Infrastruktur und Investitionen zukunftssicher aufgestellt werden. Telemedizin, digitale Patientenakte und eine bessere Vernetzung sollen die Versorgung – gerade auf dem Land – weiter verbessern.
„Im Mittelpunkt steht immer der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen“, so Teufel. „Eine starke, wohnortnahe Versorgung ist für unsere Region unverzichtbar“.