Im Mittelpunkt des Treffens standen Themen, die für das gesellschaftliche Miteinander und die Daseinsvorsorge von zentraler Bedeutung sind: das Ehrenamt, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) sowie die geplante Einführung eines gesellschaftlichen Jahres für junge Menschen. Stefan Teufel, sozialpolitischer Sprecher seiner Fraktion, betonte: „Ohne die vielen Ehrenamtlichen würde unser Land nicht funktionieren. Sie sind das Herzstück einer solidarischen Gesellschaft. Ihr Engagement verdient nicht nur Wertschätzung, sondern auch handfeste Unterstützung durch die Politik.“
Das Land Baden-Württemberg fördert das Ehrenamt und den Freiwilligendienst auf mehreren Ebenen. So wurden in den letzten Jahren die Mittel für das Freiwillige Soziale Jahr deutlich aufgestockt – aktuell stehen über 6,5 Millionen Euro zur Verfügung, um zusätzliche FSJ-Stellen zu schaffen und Trägerorganisationen zu stärken. Zudem unterstützt das Land gezielt die Ausbildung von Ehrenamtlichen, etwa in der Ersten Hilfe, im Katastrophenschutz und in der sozialen Arbeit.
Mit der geplanten Einführung eines gesellschaftlichen Jahres soll jungen Menschen künftig noch stärker die Möglichkeit gegeben werden, sich für das Gemeinwohl zu engagieren – ob im Rettungsdienst, in der Pflege, in Vereinen oder im Umweltbereich. Dieses Projekt wird aktuell innerhalb der CDU-Landtagsfraktion mit Nachdruck vorangetrieben.
Auch in der Digitalisierung des Ehrenamts leistet das Land Unterstützung: Mit Programmen zur Vereinfachung der Verwaltungsabläufe, Förderung digitaler Plattformen für Einsatzkoordination und Fortbildungsangeboten sorgt das Wirtschafts- und Sozialministerium dafür, dass das Engagement auch in Zukunft attraktiv bleibt.
Im Austausch mit den DRK-Mitgliedern wurden zudem ganz konkrete Anliegen aus der Praxis angesprochen: etwa die Befreiung von Parkgebühren für Einsatzkräfte und die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) für Ehrenamtliche im Einsatz.
„Wer hilft, darf nicht noch Hürden überwinden müssen. Wir müssen das Ehrenamt entlasten, nicht belasten. Das gilt für die Parkgebühren genauso wie für den ÖPNV. Hier geht es um Respekt und Anerkennung für Menschen, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen.“
Zum Abschluss des Besuchs bedankte sich Stefan Teufel herzlich bei den Gästen für ihren unermüdlichen Einsatz: „Ihr Engagement ist ein Vorbild für gelebte Nächstenliebe und Zusammenhalt. Dafür gilt Ihnen mein aufrichtiger Dank.“