„Die Kommunalen Pflegekonferenzen in den Stadt- und Landkreisen haben sich bewährt. Sie leisten hervorragende Arbeit, bringen Akteurinnen und Akteure aus der Pflege zusammen und entwickeln Lösungen für eine bedarfsgerechte Pflegeversorgung vor Ort“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU Landtagsfraktion, Stefan Teufel.
In der bereits dritten Förderrunde hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration die Anträge von insgesamt 34 Stadt- und Landkreisen bewilligt, wobei 33 Kommunale Pflegekonferenzen gefördert werden. Die Stadt Rottweil profitiert mit 40.000 Euro.
Die Bewerbungsfrist für die zweite Tranche zur Einrichtung neuer Kommunaler Pflegekonferenzen in den Stadt- und Landkreisen läuft noch bis zum 30. September 2025.
Mit dem Programm „Kommunale Pflegekonferenzen BW – Sozialräume stärken, Netzwerke weiterdenken und ausbauen“ fördert das Land gezielt die Weiterentwicklung bestehender Strukturen. Ziele sind eine wirkungsvolle Sozialplanung, die stärkere Vernetzung quartiersnaher Pflege und Unterstützung, die Weiter-entwicklung von Kurzzeitpflege sowie die Begleitung der digitalen Transformationen in der Langzeitpflege.
Die Kommunalen Pflegekonferenzen in den Stadt- und Landkreisen bündeln die Expertise vor Ort und wirken weit über die einzelnen Projekte hinaus. Sie vernetzen sich eng mit den Kommunalen Gesundheitskonferenzen sowie mit den Koordinierungsstellen für Pflegeberufe und machen sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht, setzten Schwerpunkte und stoßen konkrete Verbesserungen an.