„Was hier in Sulz entstanden ist, ist weit mehr als ein gewöhnliches Lager“, sagte Teufel. „Es ist ein Symbol für wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit, moderne Logistik und regionale Stärke.“
SALLY ist bekannt für ihre europaweit erfolgreiche Marke rund ums Kochen, Backen und Haushalten. Das Sulzer Logistikzentrum zählt zu den zentralen Standorten des Unternehmens in Europa. Aktuell sind dort über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ebenso am Standort Waghäusel, wo ihre berühmte Küche steht.
Ein besonderes Zeichen der Anerkennung: Sally Özcan wurde im vergangenen Jahr vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium mit der Wirtschaftsmedaille ausgezeichnet – für ihren unternehmerischen Erfolg, ihre Innovationskraft und ihr gesellschaftliches Engagement. Ihre Geschichte beeindruckt: Aufgewachsen mit türkischen Wurzeln, machte sie ihr Abitur, wurde Lehrerin – und wagte mit Mut und Tatkraft den Schritt in die Selbstständigkeit. Heute ist sie eine erfolgreiche Unternehmerin und ein Vorbild.
Saban Lokmann, CEO und Gründer von SALLY Europe, sowie Bianka Schmidt, zuständig für Finanzen und Personal, berichteten beim Besuch über die Entwicklung des Standorts, die Digitalisierung betrieblicher Abläufe und die Bedeutung regionaler Netzwerke. Besonders hervorgehoben wurden die hohe Effizienz des Lagers sowie der Einsatz nachhaltiger Technologien.
„Man spürt hier den Pioniergeist“, so Teufel. „Es ist inspirierend zu sehen, mit wie viel Herzblut und Professionalität gearbeitet wird. Sulz braucht solche Leuchtturmprojekte. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass junge, innovative Unternehmen in unserer Region die richtigen Rahmenbedingungen finden: weniger Bürokratie, bessere Infrastruktur – und mehr Anerkennung für das, was sie leisten.“
Der Besuch unterstreicht nicht nur Teufels enge Verbindung zur regionalen Wirtschaft, sondern auch seine Unterstützung für nachhaltige und zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung im ländlichen Raum – insbesondere in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.