Arbeitskreis Soziales besucht Universitätsklinikum Freiburg: Einblicke in moderne Notfallversorgung und zukunftsorientierte Klinikstrukturen


Arbeitskreis Soziales besucht Universitätsklinikum Freiburg: Einblicke in moderne Notfallversorgung und zukunftsorientierte Klinikstrukturen

Im Rahmen ihrer politischen Arbeit besuchte der Arbeitskreis Soziales der CDU-Landtagsfraktion das Universitätsklinikum Freiburg. Im Mittelpunkt standen die Themen integrierte Notfallversorgung, moderne Kinder- und Jugendmedizin sowie der Einsatz neuer Technologien wie Robotik und Digitalisierung.

„Wir wollten vor Ort erfahren, wie moderne medizinische Versorgung funktioniert, im Alltag und im Notfall. Freiburg ist hier ein beeindruckendes Beispiel“, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Stefan Teufel.

Erster Programmpunkt war das Universitäts-Notfallzentrum (UNZ), das seit Oktober 2023 ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt betreibt: Die Notdienstpraxis, die täglich von 8 bis 23 Uhr geöffnet ist, wurde räumlich und organisatorisch mit dem UNZ verbunden. Durch eine vorgelagerte zentrale Ersteinschätzungsstelle können Patientinnen und Patienten effizient an die richtige Anlaufstelle weitergeleitet werden.

„Dieses Modell zeigt, wie eine enge Verzahnung von ambulanter und klinischer Notfallversorgung gelingen kann. Das ist richtungsweisend“, so Teufel.

Im Anschluss besuchte die Gruppe die neue Kinder- und Jugendklinik. Seit knapp einem Jahr arbeiten dort universitäre Spitzenmedizin und die Regel- sowie Notfallversorgung unter einem Dach zusammen. Die Klinik wurde nicht nur medizinisch, sondern auch architektonisch auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet.

Die Abgeordneten erhielten Einblicke in Stationen und Räume, in denen es nicht nur um Therapie, sondern auch um kindgerechte Umgebung geht. Mit Spiel-, Lese- und Aufenthaltsbereichen. „Man sieht hier, mit wie viel Engagement an einer Atmosphäre gearbeitet wurde, in der junge Patientinnen und Patienten sich gut aufgehoben fühlen können“, betonte Teufel.

Die Tradition der Kinder- und Jugendmedizin in Freiburg reicht über 150 Jahre zurück. Die moderne Klinik steht für eine konsequente Weiterentwicklung dieser Tradition in Richtung Zukunftsfähigkeit.

Zum Abschluss des Besuchs wurden aktuelle Entwicklungen in der medizinischen Technologie vorgestellt. In einem Video erhielten die Gäste Einblick in eine Operation mithilfe des Da-Vinci-Robotersystems, das in der Frauenklinik bei minimalinvasiven Eingriffen zum Einsatz kommt.

Auch das Thema Digitalisierung wurde thematisiert – insbesondere im Hinblick auf IT-Sicherheit. Das Klinikum arbeitet gezielt an sicheren, leistungsfähigen Strukturen, um sensible Gesundheitsdaten wirksam zu schützen und gleichzeitig effiziente Abläufe zu ermöglichen.

„Der Tag hat gezeigt, mit welcher Professionalität und Innovationskraft in Freiburg gearbeitet wird – menschlich zugewandt und gleichzeitig technisch auf höchstem Niveau“, fasste Stefan Teufel den Besuch zusammen.