Der Wahlkreisabgeordnete Stefan Teufel sieht nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtes Stuttgart eine Belastung auf die Fahrgäste der Gäubahn zukommen. Gestern wurde die Klage der Deutschen Umwelthilfe über die Unterbrechung der Gäubahn-Strecke abgewiesen.
Stefan Teufel: „Niemand möchte die Unterbrechung. Wir wollen eine direkte Anbindung der Gäubahn an den Stuttgarter Hauptbahnhof. Und dennoch müssen wir vorbereitet sein, deshalb hat die Landesregierung gehandelt und mit dem Elf-Punkte-Plan eine Angebotserweiterung vorgestellt, mit dem die Auswirkungen einer Kappung der Gäubahn – sollte es so kommen – abgemildert werden.“
Der Landtagsabgeordnete sieht die neue Bundesregierung am Zug. Die Finanzierung des Pfaffensteigtunnels müsse zeitnah sichergestellt werden. „Die Gäubahn steht im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030. Der Deutschlandtakt muss auf der Gäubahn umgesetzt werden. Wir benötigen die beste Anbindung von Stuttgart nach Zürich.
Die Bahnführungen würden für Jahrzehnte gemacht. Es gehe gegenwärtig um die Grundlagen für die Zukunft der Gäubahn der nächsten Jahrzehnte. Die Deutsche Bahn AG und der Bund müssten ins Machen kommen!