Landessonderprogramm zur Stärkung des Katastrophenschutzes


Katastrophenschutz

Die Corona-Pandemie, die verheerende Flutkatastrophe im Ahrtal und der Krieg in der Ukraine sind nur einige Beispiele von vielen Tragödien, die sich in den letzten Jahren ereignet haben. Angesichts der zunehmenden Bedrohungen durch den Klimawandel und anderen globalen Herausforderungen ist zu erwarten, dass Krisen und Katastrophen in Zukunft  häufiger und vor allem gleichzeitig auftreten werden.

Darauf möchte der Rottweiler Landtagsabgeordnete und stellv. Vorsitzender der CDU Landtagsfraktion Stefan Teufel, bestmöglich vorbereitet sein: „Diese Ereignisse haben uns nicht nur eindringlich vor Augen geführt, wie wichtig Bevölkerungsschutz ist, sondern ebenso verdeutlicht, dass wir uns in diesem Bereich keine Defizite erlauben dürfen. In Zeiten zunehmender Herausforderungen und unvorhersehbarer Ereignisse muss der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle stehen. Von Naturkatstrophen über Pandemien bis hin zu terroristischen Bedrohungen müssen wir als Gesellschaft darauf vorbereitet sein, unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen“ berichtet Teufel.

„Unser Landkreis profitierte in den letzten beiden Jahren in Höhe von 2.223.487,00 € Landesgeld in diesem Bereich. Ergänzend unterstützt der Bund die Länder mit Ausstattung und Mitteln“ so Teufel. Dazu zählen unter anderem präventive Maßnahmen wie Katastrophenschutzunterricht an Schulen, Notfallplanungen, Übungen oder Erweiterungen der Sireneninfrastruktur, reaktive Maßnahmen wie Rettungsaktionen, medizinische Versorgung und Wiederaufbau, aber auch entsprechende Investitionen in die Infrastruktur unserer Feuerwehren, Polizei und zivilen Hilfsorganisationen.

Ein effektiver Bevölkerungsschutz kann Leben retten, Leid lindern und die Folgen von Katastrophen minimieren. Darüber hinaus stärkt er den Zusammenhalt in der Bevölkerung und das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit unserer Institutionen. Daher müssen wir als Bevölkerung kontinuierlich in Maßnahmen zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger investieren.

Teufel informiert aus von den letzten Haushaltsplänen: „Seit Beginn dieser Legislaturperiode arbeiten wir daran, den Bevölkerungsschutz noch besser aufzustellen, auch in seinen ehrenamtlichen Strukturen. Wir haben im Staatshaushaltsplan 2023/2024 ein Sonderprogramm zur Stärkung des Katastrophenschutzes mit einem Volumen von 25 Mio. Euro initiiert und ausgebracht“ so Teufel.

Dabei ist es wichtig zu betonen, dass diese Investitionen nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn ein reibungsloses Miteinander zwischen Hilfsorganisationen, Behörden, Regierungen und der Bevölkerung gewährleistet ist. Denn Bevölkerungsschutz ist eine Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft, die wir alle teilen. Und am besten funktioniert das im Rahmen eines optimierten integrierten Hilfeleistungssystems.“