Stefan Teufel im Dialog mit der Stiftung St. Franziskus


Besuch bei der Stiftung St. Franziskus

Traditionell könnte man es schon nennen, seinen Besuch bei der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn. Für Stefan Teufel, der den Vorsitz des Arbeitskreises Soziales und Integrationder CDU Landtagsfraktion innehat, ist es ein Herzensanliegen bei einem der größten Arbeitgeber in der Raumschaft Rottweil regelmäßig die Herausforderungen zu erörtern.  Und diese sind vielfältig. Hauptproblematik ist der überall bekannte Personalmangel. Aber auch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sowie die nicht nachlassende Bürokratie. Viele gute Projekte können nicht umgesetzt werden, weil es an den Fachkräften fehlt. Für die beiden Vorstände, Andrea Weidemann und Stefan Guhl ist dies ein ständiger Drahtseilakt. Teufel berichtet aus den Stuttgarter Gremien und von seinen Erfahrungen mit den Verbänden. Als Verfechter des verpflichtenden Sozialen Jahres wünscht er sich hierzu mehr Einigkeit in der Branche: „Es ist eine Mammutaufgabe, die wir so nicht mehr stemmen können“ so Teufel und lobt gleichzeitig das Engagement im Bereich des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Das läuft hier richtig gut – mit 25 jungen Menschen aus unterschiedlichen Ländern braucht es allerdings auch jede Menge Manpower für die „soziale Integration. Für Teufel ist es wichtig,dass verschiedenste Möglichkeiten ausgeschöpft werden, den Personalmangel zu minimieren und freut sich gleichzeitig über die Vorteile des FSJ: „Neben dem Dienst an der Gesellschaft und dem spezifischen Mehrwert für das System Schule, leistet das im inneren Schulbetrieb absolvierte FSJ auch einen unmittelbaren Beitrag im Rahmen der beruflichen Orientierung junger Erwachsener und damit für die Gewinnung von Fachkräften für pädagogische Berufe“. Ein weiterer Baustein ist die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte. „Die grün-schwarze Landesregierung bringt zahlreiche Maßnahmen auf den Weg, um Prozesse und Strukturen bei der Fachkräfteeinwanderung und Berufsanerkennung weiter zu optimieren und noch besser zu vernetzen. Ich freue mich, dass Ministerin Marion Gentges MdL und Minister Manfred LuchaMdL auf meine Einladung hin in Rottweil die Aktivitäten der Landesregierung zur beschleunigten Fachkräfteeinwanderung im Sozial- und Gesundheitsbereich vorstellen werden“ berichtet Teufel. Er selbst war Anfang des Jahres bei einer Delegationsreise in Burundi, dem ärmsten Land in Afrika. „Selbsthilfe zur Hilfe ist für mich der entscheidende Schlüssel, was die Entwicklungshilfe anbelangt und so auch die Migrationspolitik gesteuert werden könnte. Allerdings benötigen wir gezielte Einwanderung für unser Land. Ohne Zuwanderung wird es nicht funktionieren, den Wohlstand weiterhin zu erhalten“. Netzwerke nutzen und mit verlässlichen Partnern umsetzen. Dazu könnte es eventuell auch im Bereich der Digitalisierung ein Pilotversuch geben. Ganz im Sinne seines Mottos „Politik entsteht im Dialog“ bleiben die Beteiligten im Austausch.

Die Stiftung St. Franziskus schafft an über 30 Standorten mit ihren karitativen Einrichtungen, Lebensräume und Perspektiven für das Leben von Kindern und Jugendlichen, älteren pflegebedürftigen Menschen sowie für Menschen mit Behinderung und bietet attraktive Arbeitsplätze. Bei Interesse melden Sie sich gerne:

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