Aussagen fern ab des Selbstverständnisses der CDU-Politik Der Rottweiler Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Teufel, zeigt wenig Verständnis für die Pläne der Grünen, den Bau von Einfamilienhäusern auf dem Land künftig verbieten zu wollen. Grünen-Fraktionschef Hofreiter hatte davon gesprochen, dass Einfamilienhäuser zu viel Fläche, viele Baustoffe und zu viel Energie verbrauchen würden und Kommunen im Notfall auch enteignen sollten, wenn Besitzverhältnisse unklar seien und so kein neuer Wohnraum geschaffen werden könne.

„Wenn ich höre, dass die Zeit der Einfamilienhäuser vorbei sei, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Der Traum vom Eigenheim ist zurecht in Deutschland millionenfach vorhanden. Nicht zuletzt, weil Eigentum auch mit die beste Altersvorsorge ist. Deshalb stehen wir zum Bau von Einfamilienhäusern und zu den bestehenden Strukturen am Wohnungsmarkt. Enteignungen oder Verbote liegen fern ab des Selbstverständisses unserer CDU-Politik“, wird Teufel deutlich. Heutige Neubauten seien an Nachhaltigkeit nicht zu übertreffen.

„Hier wird der schonende Umgang mit Materialien und eine nachhaltige Bausubstanz groß geschrieben“, so Teufel, welcher natürlich aber auch das Thema bezahlbarer Wohnraum im Blick hat. „Das Landeswohnraumförderungsprogramm ist mit jährlich 250 Mio. € eines der größten Förderprogramme in der Landesgeschichte. Schwerpunkte sind die Mietwohnraumförderung und der soziale Mietwohnraum. Wir haben als beratendes Expertengremium die Wohnraumallianz geschaffen. Sie hat wertvolle Handlungsempfehlungen und Anregungen zur Verbesserung der Wohnraumsituation gegeben.

Mit der Reform der Landesbauordnung haben wir Bauen einfacher, schneller und günstiger gemacht. Mit dem neu geschaffenen Kommunalfonds unterstützen wir Städte und Gemeinden bei der Gewinnung neuer Flächen für den Wohnungsbau, damit sie dem Wohnungsmangel vor Ort wirksam begegnen können“, so Teufel über die Fortschritte während der aktuellen Legislaturperiode. Er wolle mit klugen Konzepten die Attraktivität des ländlichen Raumes weiter fördern, die Wohnraum-Allianz fortsetzen und vor allem keine grüne Verbotspolitik unterstützen, so der Abgeordnete abschließend.

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