Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Firma Spezia in Dornhan kämpft sich mit Flexibilität durch die Krise

Auf Einladung ist der Rottweiler Landtagsabgeordnete Stefan Teufel MdL zur Firma Spezia in Dornhan gekommen. Die gegenwärtige Krise verlangt viel von uns ab. Jeder einzelne ist von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens betroffen und unser Alltag und Zusammenleben haben sich in den letzten Wochen drastisch verändert. Wir befinden uns inmitten einer weltweiten Pandemie, deren Folgen niemanden unberührt lassen. Es sind jetzt Pragmatismus und Realitätssinn gefragt. Eine Perspektive in erster Stunde nach dem Shutdown war, dass das Unternehmen die Möglichkeit nutzte ihre Produktion umzustellen: statt Lederwaren werden nun Mundschutzmasken genäht.  „Die Firma Spezia hat dies in einer tollen Art und Weise gemanagt und ich freue mich, dass wir – unter anderem durch die unbürokratische Hilfe aus dem Wirtschaftsministerium – auch erreichen konnten, dass die Produktion als systemrelevant eingestuft wurde. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, aktuell in Kurzarbeit befindliche Personen für einen gewissen Zeitraum zu beschäftigen. Dank hier an Lothar Reinhardt, CDU Stadtverbandsvorsitzender von Dornhan, für sein Engagement im Sinne der Firmen im ländlichen Raum“ berichtet Teufel, der die Flexibilität des Geschäftsführer Ralf Pfeifle anerkennend schätzt. Die aktuelle Situation der Corona-Pandemie zeigt uns, dass vieles möglich ist und wir selbst auch viel in der Hand haben. Wir müssen die großen Zusammenhänge betrachten und sehen dabei, dass sich der Staat in seinem politischen Eingreifen derzeit auf das Wesentliche beschränken muss. Der Staat kommt an seine Grenzen, vor allem finanzieller Art, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Es werden Milliarden für staatliche Hilfsprogramme bewilligt und ausgegeben, um unsere Wirtschaft zu stabilisieren und unverschuldete Insolvenzen zu verhindern. Die Staatsverschuldung wird dabei angehoben. Noch werden die entsprechenden Fördersummen ausreichen, um kurzfristige wirtschaftliche Engpässe abzufedern. Doch schon bald werden die öffentlichen Haushalte erheblich unter Druck geraten. Die Steuerausfälle in diesem und im kommenden Jahr sind gewiss. Ein unendliches Finanzreservoir gibt es nicht. Aber klar sein muss: die Kernaufgaben des Staates brauchen die nötigen Finanzmittel. Auch hier gilt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und auch zu reduzieren. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, wie sich die Lage weiterentwickeln wird. Hoffen wir auf ein baldiges Ende dieser vielen Einschränkungen, damit auch unsere Wirtschaft wieder „hochgefahren“ werden kann.