Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Teufel besucht Firma Gaux in Dornhan

Der Rottweiler Landtagsabgeordnete Stefan Teufel MdL ist wieder im Landkreis unterwegs. Mit dem Besuch der Firma Gaux in Dornhan besucht er eine starke Firma, mit vollen Auftragsbüchern, die allerdings derzeit machtlos dem Lockdown zuschauen muss. „Vor gut acht Wochen haben wir Schulen, Geschäfte und Einrichtungen geschlossen, Kontaktbeschränkungen angeordnet und das öffentliche Leben heruntergefahren. Wir taten das in tiefer Sorge. Den schrecklichen Verlauf der Pandemie in vielen Ländern der Welt konnten wir bei uns bisher abwenden. Wir haben früh und entschlossen gehandelt, Kontakte auf das Allernötigste beschränkt und die Kapazität unserer Krankenhäuser erhöht. Vor allem aber: Auch die Bürgerinnen und Bürger haben mitgezogen“ so Teufel, der im persönlichen Dialog mit den Unternehmern die hiesigen Herausforderungen diskutiert. Die Geschäftsführer, das Ehepaar Gaux, haben sich hinsichtlich der schnellen Hilfen positiv geäußert und sind dankbar, dass das Land schnell und unbürokratisch gehandelt hat. Auch der CDU Stadtverbandsvorsitzende Lothar Reinhardt setzt sich in diesen schweren Zeiten für die ortsansässigen Unternehmer ein. Corona ist nicht nur die schlimmste Pandemie seit der Spanischen Grippe. Das Virus erschüttert auch unsere Wirtschaft.  Wir erleben weltweit den wohl tiefsten Wirtschaftseinbruch seit der Weltwirtschaftskrise vor 90 Jahren. Der Welthandel wird in diesem Jahr um ein Drittel zurückgehen. Wir müssen Perspektiven entwickeln, natürlich auch unter Einhaltung von Abstands-, Hygiene- und Sicherheitsregeln. Gerade das Exportland Baden-Württemberg mit seinen weltweiten Verflechtungen ist unter den deutschen Bundesländern am allerstärksten und besonders betroffen. Das bekommt auch das Dornhaner Unternehmen zu spüren. Die Reisebeschränkungen verhindern die Arbeit. Denn Gaux lebt vom Export und kann derzeit aufgrund fehlenden Materials und nicht durchführbaren Dienstreisen die Aufträge nicht erfüllen oder schon gar nicht annehmen. Die fünf Länder, die weltweit am stärksten von Corona betroffen sind, gehören allesamt zu unseren Top-Ten-Handelspartnern. Das ifo Institut rechnet in seinen Szenarien deshalb für unser Land mit einem BIP-Verlust in diesem Jahr im Worst Case von bis zu 18,4 %. Baden-Württemberg hat im Shutdown 57 % der Wertschöpfung verloren. Das ist mehr als überall sonst in Deutschland. Fast 95 000 Betriebe im Land haben Kurzarbeit angemeldet; das sind über 20 % aller Unternehmen. „Deshalb war es richtig, dass wir im Landtag schnell gehandelt haben, auch schnell entschieden haben. Ich erwähne das 5-Milliarden-€-Paket, das wir hier beschlossen haben“, so Teufel. Wir waren damit schneller und großzügiger als der Bund und auch als die meisten anderen Länder. Wir haben zigtausend Selbständige, Freiberufler, kleine Unternehmen aller Branchen vor dem plötzlichen Aus bewahrt und ihnen damit auch eine Durchhalteperspektive gegeben.  „Es freut mich, dass die Landesregierung ganz aktuell ein Rahmenkonzept für einen baden-württembergischen Beteiligungsfonds auf den Weg gebracht. Wir investieren 1 Milliarde Euro in den Beteiligungsfonds, um unsere Volkswirtschaft zu stabilisieren, Arbeitsplätze zu erhalten und unser industrielles Ökosystem mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen passgenau zu unterstützen“ erläutert Teufel weiter.

 

Ziel des Beteiligungsfonds ist es, das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken, um diese kreditwürdig zu machen, auch zukünftig deren Liquidität zu ermöglichen und deren Fortbestand somit über die Krise hinaus zu sichern. Das Land führt dazu den Unternehmen zeitlich begrenzt Eigenkapital zu oder setzt Finanzierungsinstrumente mit Eigenkapitalcharakter ein und ergänzt damit andere Programme sinnvoll. Der Mittelstand ist – weiterhin – der Herzmuskel unserer Wirtschaft. „Wir wollen unsere Wirtschaft und unsere Unternehmen in diesem Land schützen! Für mich gilt das speziell auch für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen im Kreis Rottweil“ so Teufel. Des Weiteren gilt es nun, die Lockerungen – im Hinblick auf die Infektionszahlen – weiter umzusetzen, damit der wirtschaftliche Schaden nicht noch größer wird und die Bevölkerung eine gewisse Normalität und Alltag zurück erhält.