Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Gemeinsam den demografischen Wandel gestalten

„Die Personalnot im Gesundheitswesen wird immer prekärer und wird sich auch mit ausländischen Kräften nicht lösen lassen. Wir müssen den gesellschaftlichen Wandel mit neuen Maßnahmen angehen. Dass die Dienstleistung am Menschen auch erfüllend sein kann muss wieder mehr in den Fokus gerückt werden. Deshalb rate ich zur bundesweiten Einführung eines verpflichtenden, gesellschaftlichen Jahres von jungen Frauen und Männern. Der gesellschaftliche Zusammenhalt unserer Bevölkerung braucht wieder mehr humane, menschliche Werte, um auch weiterhin eine gute Lebensqualität bis ins Alter zu gewährleisten.

 

Ich fordere weiter volles Engagement, auch in Bezug darauf, speziell den ländlichen Raum attraktiv und lebenswert zu erhalten. Wir brauchen schnelles Internet, damit die vielen Unternehmen, die heute noch im ländlichen Raum angesiedelt sind, dort auch zukünftig erfolgreich arbeiten können. Dazu brauchen wir ein umfassendes Betreuungs- und Bildungsangebot, flächendeckend eine qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung, neue Mobilitätskonzepte, ein funktionierendes Ehrenamt, das die professionellen Strukturen bei der Bewältigung des demografischen Umbruchs unterstützt und nicht zuletzt brauchen wir auch den Zuzug qualifizierter Menschen, um die Folgen der bereits bestehenden und sich verschärfenden Fachkräftelücke abzumildern.


Speziell im Pflegebereich wirkt die Demografie. Deshalb hat die CDU-Landtagsfraktion in der letzten Legislaturperiode die Enquete-Kommission Pflege angestoßen, deren Handlungsempfehlungen wir nun Schritt für Schritt umsetzen. Zudem begrüßen wir, die von der Bundesebene angekündigten Initiativen, die Tarifbindung in der Altenpflege zu stärken und in der Krankenhausvergütung die Lohnkosten besser abzubilden. Das ist insbesondere für Baden-Württemberg als Hochlohnland von großer Bedeutung.

 

Wir sind den demografischen Herausforderungen nicht chancenlos ausgeliefert. Vielmehr gibt es die Möglichkeit, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten und damit den Grundstein dafür zu legen, dass es auch in Zukunft generationengerecht in Baden-Württemberg zugeht. Für parteipolitisches Klein-Klein ist die Thematik schon deshalb ungeeignet, weil sie weit über die Legislaturperiode hinausreicht und konkrete Lösungen statt ideologischer Diskussionen erfordert.“