Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Beratungsstelle „Alter und Technik“ mit guten Zukunftsideen

Zu einem persönlichen Austausch hat sich der Rottweiler Landtagsabgeordnete Stefan Teufel mit der Beratungsstelle „Alter und Technik“ getroffen. Auch Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel und Kreissozialamtsleiterin Angela Jetter, Carmen Kopf und Regine Sieber waren angesichts des wichtigen Themas mit dabei.

Die Frage, wie wir im Alter wohnen, wird in Anbetracht des demografischen Wandels und der sich verändernden Familienstrukturen immer wichtiger. Möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen, ist der Wunsch der meisten Menschen. Aufgrund dessen hat sich das  Landratsamt bereits seit 2017 zur Aufgabe gemacht, wie Barrierefreiheit mit moderner Technik und Hilfsmitteln dazu beitragen können, diesen Wunsch so lange als möglich nachzukommen. Mit Carmen Kopf, der Verantwortlichen der Beratungsstelle „Alter und Technik“ haben die Bürgerinnen und Bürger ein tolles Angebot, sich kostenfrei und neutral rund um das Thema barrierefreies Wohnen beraten zu lassen. Eine entsprechende Musterwohnung gibt es bereits in Schwenningen und ist auch mittelfristig für Rottweil angedacht.

„Barrierefreiheit und technische Hilfsmittel können den individuellen Wunsch nach einem möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden unterstützen.  Deshalb ist es ein wichtiges Thema, auch für die Entwicklung des ländlichen Raums“, so Teufel. Die Sicherstellung einer guten Daseinsvorsorge liege ihm am Herzen. So konnte Teufel im Rahmen der Haushaltsberatungen für die Jahre 2020/2021 mit erwirken, dass die Kurzeitpflegeplätze mit einem Förderprogramm von über 2 Mio. Euro aufgestockt werden. Das Sozialministerium hat 2018 aus Haushaltsresten ein mit 7,6 Mio. Euro dotiertes Sonderförderprogramm „Solitäre Kurzzeitpflege“ in Baden-Württemberg aufgelegt. „Die Kurzzeitpflege hat eine große Bedeutung für die Unterstützung und Entlastung häuslicher Pflege. Zudem sind Kurzzeitpflegeplätze dringend erforderlich, um die therapeutische und rehabilitative Nachsorge im Anschluss an Krankenhausbehandlungen zu gewährleisten und um pflegende Angehörige in Krisensituationen zu entlasten“ so Teufel. Mit der Förderung soll die Zahl an solitären Kurzzeitpflegeplätzen mit qualitativ hochwertigen Konzeptionen zur Betreuung und/oder Rehabilitation erhöht werden. Damit wird ein Beitrag zum Aufbau nachhaltiger Strukturen geleistet.