Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Zukunft des Handwerks im Fokus

Der stellvertretende Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und Rottweiler Landtagsabgeordnete, Stefan Teufel, setzt sich für verbesserte Rahmenbedingungen für das Handwerk in Kreis und Land ein. Dies teilte Teufel während eines Dialogs mit Handwerkspräsident Gotthard Reiner sowie den Verantwortlichen der Kreishandwerkerschaften Rottweil und Tuttlingen mit.

„Das Handwerk ist integraler Bestandteil unserer mittelständischen Wirtschaft. Die Umsätze im Handwerk in Baden-Württemberg sind in den vergangenen 10 Jahren auf rund 100 Mrd. Euro jährlich gestiegen. Allerdings hat die Handwerkerschaft auch mit großen Herausforderungen zu kämpfen, die wir gemeinsam angehen müssen“, so der Abgeordnete.

Neben der Fachkräftesicherung und der Digitalisierung seien dies auch Herausforderungen der strategischen Betriebsführung. Die fehlenden Fachkräfte führten zu einer hohen Auslastung der Betriebe und zu Wartezeiten bei den Kunden. Die seit 2016 geltende 3+2-Regelung zur Ausbildungsduldung, durch welche die Potenziale der Personen mit Fluchthintergrund, die eine Beschäftigung infolge ihres Aufenthaltsstatus ausüben dürfen, für den Arbeitsmarkt genutzt werden, federe den Fachkräftemangel im Handwerk ab. Dadurch sei es vielen Arbeitgebern im Handwerk gelungen, wieder Lehrlinge zu finden.

„Hier sieht man, dass gezielte, politische Maßnahmen wirken. Für mich und die gesamte CDU-Landtagsfraktion ist die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung sehr wichtig. Deshalb prüfen wir alle Möglichkeiten, wie man die Meisterausbildung insgesamt noch attraktiver gestalten kann. Wege dazu könnten entweder ein Meisterbonus oder eine Gründungsförderung sein. Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt außerdem die Initiative der beiden Regierungsfraktionen auf Bundesebene, die Meisterpflicht für zulassungsfreie Gewerke wiedereinzuführen“, so Teufel.

Wichtigstes Ziel sei es, wieder mehr junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Teufel stellte klar, dass die Akademisierung der Gesellschaft ist ein Irrweg sei. Ein Hochschulabschluss dürfe nicht als einziges erstrebenswertes Ziel ausgegeben werden. „Wir müssen auch die Themen gemeinsame Beschulungen artverwandter Berufe sowie duale Ausbildungsmöglichkeiten weiter forcieren“, erklärte Teufel. Handwerkspräsident Reiner fügte an, dass es wichtig sei, an der wohnortnahen Beschulung weiter festzuhalten.

„Das Handwerk hat immer noch goldenen Boden. Wir müssen dem Handwerk Rahmenbedingungen geben, die weiterhin Wachstum und Entwicklung ermöglichen. Dazu gehören ein effektiver Bürokratieabbau, Bürokratievermeidung, die Förderung der Meisterausbildung sowie die Wiedereinführung der Meisterpflicht bei vielen Gewerken.“, so Teufel.