Stefan Teufel

Einer von uns. Einer für uns.
Ihr Landtagsabgeordneter.

Dialog mit den Ärzten aus Sulz

Der Rottweiler Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Teufel, setzt sich für eine in die Zukunft gerichtete, gute medizinische Versorgung im Landkreis Rottweil ein. „Die Menschen in unserem Landkreis haben Anspruch auf eine gute und verlässliche medizinische Versorgung. Um dieses Ziel weiterhin sicherzustellen, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Politik, Ärzten, Krankenkassen und Kommunen“, so der Sozialpolitiker, der sich in Sulz-Glatt mit fünf Ärzten zum persönlichen Austausch traf.
Teufel beobachtet die Entwicklung seit Jahren und hatte zuletzt im Jahr 2018 eine Anfrage zur aktuellen Situation der medizinischen Versorgung im Landkreis Rottweil an die Landesregierung gestellt. Denn die Lage, vor allem im Kinderarztbereich ist prekär. An den Rahmenbedingungen muss gearbeitet werden damit die Ärzte wieder aufs Land kommen, fordert die Ärzteschaft. Hier sind auch die Kommunen gefragt, wenn es um die Sicherstellung von Ganztagsbetreuung und Kindergartenplätzen geht.  Teufel wies darauf hin, dass man mit der Einführung des Stipendienprogramms für junge Medizinerinnen und Mediziner, die sich im Anschluss an ihr Studium verpflichten, in ein unterversorgtes Gebiet zu gehen, einen ersten Schritt getan habe.  Das Landärzteprogramm, das in den vergangenen Jahren bereits mehr als 130 Mediziner mit 2,5 Mio. Euro dabei unterstützt hat, eine Praxis im Land zu eröffnen, wird auf 2 Mio. Euro jährlich aufgestockt. Auch das Thema Landarztquote wurde diskutiert und als positiv bewertet. Die CDU hat sich hier Ende letzten Jahres durchgesetzt. Das ist ein großer Erfolg für die Gesundheitspolitik im Land. Wir können jetzt effektiv gegen den Ärztemangel in unterversorgten Regionen vorgehen. „Die Landarztquote ist die verbindlichste Möglichkeit, um mehr Landärzte für diese Gebiete zu gewinnen. Deshalb sind auf Initiative der CDU-Fraktion die Anzahl der Studienplätze in der Humanmedizin um 10 Prozent auf 1.650 erhöht worden“ so Teufel. Die Erhöhung ist immer verbunden gewesen mit der klaren Erwartung, dass aus den zusätzlichen 150 Studienplätzen auch wirklich Landärzte werden. Das passiert jetzt. Mit seinem Vorschlag das Freiwillige Soziale Jahr weiter auszubauen – was das Land im Doppelhaushalt 2021/2022 mit über 6 Mio. Euro fördert -  sieht der Landespolitiker ebenfalls Verbindungen zu den sozialen Berufen, die es gilt, wieder mehr in Fokus zu rücken und Wert zu schätzen.
In einer offenen Runde wurden weitere Themen wie das Terminservicegesetz und die Medizinprodukte Betreiberverordnung diskutiert.  „Die Gesundheitsversorgung ist ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge. Wir müssen gemeinsam innovativ und aktiv sein, um unserem Ziel der wertgleichen Lebensverhältnisse in Stadt und Land gerecht zu werden“, so Teufel abschließend