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Stefan Teufel wird auch in den nächsten fünf Jahren für wertgleiche Lebensverhältnisse kämpfen

Die dramatischen Herausforderungen im ländlichen Raum angehen / Veranstaltung der CDU-Ortsverbände Schiltach und Schenkenzell

Samstag, 12.03.2011

 

Wie ein roter Faden zieht sich das weit gefächerte Thema der Zukunft des ländlichen Raumes angesichts der dramatischen demografischen Entwicklung durch nahezu sämtliche Wahlkampfveranstaltungen des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel.

So auch in Schiltach im Gasthof „Pflug“. Weniger Kinder, eine schrumpfende Bevölkerung, Mangel an Perspektive für die junge Generation wirken sich bereits jetzt auf die Strukturen vor allem in den kleineren Gemeinden aus. Doch der CDU-Politiker will es bei der Analyse nicht bewenden lassen: wie er seit seiner ersten Wahl in den Landtag von Baden-Württemberg sich mit großem Engagement für die Stärkung seines ländlichen Wahlkreises eingesetzt hat – 66 Millionen an Fördermitteln sind aus dem Landeshaushalt in den Kreis Rottweil geflossen – will er sich mit allem Einsatz auch in den nächsten fünf Jahren dafür einsetzen, dass die Menschen im ländlichen Raum wertgleiche Lebensverhältnisse habe wie dies in den Ballungszentren der Fall ist.

Wobei er Ministerpräsident Stefan Mappus genau so auf seiner Seite sieht wie Fraktionschef Peter Hauk. Beide stammen aus ländlichen Regionen, von beiden hat Stefan Teufel die Unterstützung für seine von ihm in der Enquete-Kommission eingebrachten Vorschläge, das berufliche Schulwesen weiter zu entwickeln. Stefan Teufel: „Weil wir wissen, dass nach jetzigem Stand bis zum Jahre 2030 über 500 000 Fachkräfte in den Betrieben fehlen werden, wollen wir unseren jungen Leuten die berufliche Bildung ermöglichen, die sie brauchen, damit wir diese Herausforderung bestehen.“ Die Erleichterung des Zugangs zur Fachhochschulreife, die duale Gestaltung des Berufsvorbereitungsjahres mit der besseren Hinführung zum Betrieb, die wohnortnahe Berufsschule und deren Ausbau zu Kompetenzzentren über den bisherigen Schulbetrieb hinaus: mit diesen und weiteren Maßnahmen wird die Landesregierung die von Stefan Teufel maßgeblich mit initiierten und von der CDU-Fraktion aufgegriffenen Vorschläge umsetzen.

Und der ländliche Raum dürfe nicht im Verkehrsschatten liegen: dies eine weitere Maxime des christdemokratischen Abgeordneten. Wozu im Zusammenhang mit dem Bau von Stuttgart 21 die Ertüchtigung der ICE-Strecke Stuttgart – Singen mit dem zwar nicht durchgängigen, aber doch an wichtigen Stellen zweigleisigen Ausbau gehört.

Der Einsatz für wertgleiche Lebensverhältnisse auch im Kreis. Mit ein Grund, warum Stefan Teufel bei der Abstimmung im Kreistag über die zukünftige Krankenhauslandschaft für das Konzept von Ameos gestimmt hat. Wofür ihm Franz Harter, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Schiltach ausdrücklich danke. Nach der Entscheidung, so sehr sie auch die Raumschaft Schramberg mit ihren 40 000 Einwohnern schmerze, gelte es nun, nach vorne zu schauen, Brücken zu bauen, wie Stefan Teufel formulierte, für die best mögliche ambulante Versorgung zu sorgen. „Ich sehe dies als die Hauptaufgabe für die kommende Zeit“, sagte er und erwähnte die gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfristen, nach denen bei einem Notfall 98 Prozent der Menschen innerhalb von 15 Minuten zu erreichen sind.

Themen, die für die aus Schiltach und Schenkenzell stammenden Teilnehmer der Veranstaltung ganz existenziell berühren, so dass der vorgesehene Zeitrahmen von zwei Stunden um 30 Minuten überschritten wurde. Den Schlusspunkt setzte dann jedoch Brigitte Sum mit einem Dank an Stefan Teufel für die sehr aufschlussreiche Diskussionsrunde mit dem Versprechen, ihn bei der Landtagswahl zu unterstützen, „damit die Politik für uns im ländlichen Raum auch in der nächsten Legislaturperiode fortgesetzt werden kann.“