Stefan Teufel (CDU) bei Gemeindebesuchen in Eschbronn und Aichhalden
Dienstag, 08.02.2011
Die Herausforderungen durch die demografische Entwicklung – dies ist
längst nicht mehr nur ein Begriff, sondern harte Wirklichkeit, sichtbar
gerade auch im ländlichen Raum.
Eine Wirklichkeit, mit der sich der
Landtagsabgeordnete Stefan Teufel intensiv auseinandersetzt, weil er
will, dass in seinem Wahlkreis gleichwertige Lebensverhältnisse
vorhanden sind wie in den Ballungsräumen, dass die jungen Menschen auch
„auf dem Lande“ eine Zukunft haben.
Einen ganzen Nachmittag lang ging
es dem CDU-Politiker bei den Besuchen in Eschbronn und in Aichhalden
bei den Gesprächen mit den Bürgermeistern Walter E. Ziegler und Ekhard
Sekinger um die Anliegen der Gemeinden, die sich diesen
Herausforderungen zu stellen haben. Nicht verwunderlich war es für
Stefan Teufel, dass sich diese gleichen: Infrastrukturpolitik wie
Breitbandverkabelung, Straßenbaumaßnahmen, Schule und Bildung
allgemein.
Dabei bekräftigten beide Bürgermeister, wie sehr die
Landesfördermittel wie das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und der
Ausgleichsstock ihnen bei zahlreichen Projekten gerade in jüngster Zeit
geholfen haben, um wichtige Maßnahmen durchführen zu können. Und zollten
dem Christdemokraten herzlichen Dank dafür, dass er sich in Stuttgart
erfolgreich für ihre Anliegen eingesetzt hat.
„Auch andere hätten
gerne das technische Gymnasium in ihrem Kreis gehabt“, freute sich
Stefan Teufel über den „Coup“, dieses nach Schramberg-Sulgen geholt zu
haben. „Ich sehe das berufliche Schulwesen als ein ganz wichtiges
Element, das als Kompetenzzentrum Ausstrahlung entfalten soll.“ Wie
überhaupt die Verzahnungen der Bildungseinrichtungen miteinander vom
Kindergarten an immer mehr Bedeutung erhalten. Nach dem Motto „Kein
Abschluss ohne Anschluss“ und von noch mehr Kooperationen, die für den
Aichhalder Bürgermeister angesichts der Situation der Hauptschule mit
zurückgehenden Schülerzahlen und gleichzeitig der best möglichen Bildung
ein Herzensanliegen sind. Seinen Vorschlag, Techniker aus Betrieben in
den Unterricht zu holen und dies als festen Bestandteil des Stundenplans
zu gestalten, nahm Stefan Teufel gerne auf.
„Ich werde auch in der
nächsten Legislaturperiode für die Belange des ländlichen Raums
kämpfen“, sagte der CDU-Politiker in Eschbronn wie in Aichhalden und
mich dafür stark machen, dass wir attraktiv und interessant bleiben für
unsere jungen Leute und für solche von außen, die gerne zu uns kommen
wollen.“ Wenn das Land 40 Millionen Euro zusätzlich frei gemacht habe
für marode Straßen und es gelungen sei, nochmals 14 Millionen Euro für
die Breitbandverkabelung zur Verfügung zu stellen, so seien dies gute
Ansätze. Und er fügte hinzu: „Eine unserer großen Baustellen für die
kommenden Jahre ist es, mehr Mittel für die Straßen vom Bund ins Land zu
holen.“
Ansätze, die nach der von beiden Bürgermeistern bestätigten
erfolgreich bewältigten Krise („Die Konjunkturprogramme waren genau das
richtige Mittel, um diese schwierige Zeit zu bestehen“) dazu führen
sollen, den – vor allem auch jungen - Menschen in dem ländlichen Kreis
Rottweil eine gute Perspektive zu bieten. „Dafür kämpfe ich“, sagte
Stefan Teufel und bot Walter E. Ziegler wie auch Ekhard Sekinger an,
ihre Anliegen wie auch ihre konkreten Anträge in Stuttgart offensiv und
mit Nachdruck zu vertreten. So wie in den vergangenen fünf Jahren.





