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CDU Fraktions-vorsitzender

Peter Hauk MdL

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Stefan Teufel begrüßt, dass Grün/Rot die von der CDU Fraktion entwickelten Maßnahmen an den beruflichen Schulen umsetzt

Individuelle Förderung stärkt die beruflichen Schulen im Kreis Rottweil

„Die Enquetekommission hat den Aufschlag gemacht und die CDU-geführte Landesregierung hat bereits im Januar 2011 den Ball gut aufgenommen. Mit dem ‚Masterplan 2015‘ hat die damalige Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick einen Meilenstein für die weitere Entwicklung der beruflichen Schulen und der beruflichen Bildung insgesamt im Land auf den Weg gebracht. Wir begrüßen es daher außerordentlich, dass Grün/Rot nun auch die hohe Qualität dieser Vorarbeit erkannt hat und exakt in dieser vorgezeichneten Weise fortführt“, betonte der ehemalige Arbeitskreisvorsitzende der CDU-Fraktion der damaligen Enquetekommission für die berufliche Bildung Stefan Teufel mit Blick auf den vom Kultusministerium vorgestellten Umsetzungsplan zu den wesentlichen Handlungsempfehlungen der Enquetekommission.

 

„Für die CDU-Fraktion ist mit der Umsetzung der von ihr entwickelten zielgenauen Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sowie zur Stärkung der Integrationsleistung der Beruflichen Schulen ein wichtiges Ziel erreicht worden. Wir freuen uns sehr, dass Grün/Rot sich an den von uns entwickelten Zeitplan gehalten hat und dies bereits zum kommenden Schuljahr 2011/12 umgesetzt werden kann“, so Teufel weiter.

 

„Mit dem neuen Profil Umwelttechnik am beruflichen Gymnasium werden die beruflichen Schulen gestärkt, insbesondere auch an Standorten im ländlichen Raum. Zugleich gelingt es für den Wachstumsbereich ‚ökologische Technik‘ junge Menschen zu begeistern und damit die notwendigen Fachkräfte im Bereich der Ingenieur- und der Naturwissenschaften auszubilden“, analysiert Teufel weiter. In diesem Zusammenhang wird auch das neue Technische Gymnasium in Schramberg angeboten.

 

Ausbau beruflicher Gymnasien

„Bereits im November 2010 hat die CDU-Landtagsfraktion den Weg freigemacht für den Ausbau der beruflichen Gymnasien zum kommenden Schuljahr um 100 zusätzliche Klassen. Für uns ist es von größter Wichtigkeit, dass möglichst alle jungen Menschen ihren individuellen Bildungsweg gehen können. Jede Schülerin und jeder Schüler mit ‚Mittlerer Reife‘ soll seinen Schulweg im beruflichen Gymnasium fortsetzen können. Das war stets das Anliegen der CDU-Fraktion. Wir erwarten daher, dass Grün/Rot weitere Ausbauschritte in den kommenden Jahren vornehmen wird, sofern sich ein weiterer Bedarf an zusätzlichen Klassen zeigen sollte. ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ – dazu steht die CDU-Landtagsfraktion und dafür haben wir mit dem Ausbau um 100 Klassen ein deutliches Signal gesetzt“, so Teufel weiter.

 

„Mit dem massiven Ausbau haben wir eine wichtige Grundlage dafür geschaffen, dass der prognostizierte Bedarf an künftigen Nachwuchsführungskräften – insbesondere im gewerblich-technischen und naturwissenschaftlichen Bereich – gewonnen werden können. Für die CDU-Fraktion führt der neunjährige Weg zum Abitur über Realschule und berufliches Gymnasium. Offenbar hat Grün/Rot nun auch die Richtigkeit dieses bildungspolitischen Angebots erkannt und entsprechend gehandelt“, ergänzte Teufel.

 

Individuelle Förderung an beruflichen Schulen

„Die CDU-Fraktion ist sich bewusst, dass die hohe Leistungsstärke des baden-württembergischen Schulsystems darauf beruht, dass es aufgrund seiner Struktur den unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten der Schüler im Land mit der notwendigen individuellen und schülergemäßen Förderung entsprechen kann. So können die Schüler entsprechend ihrer Stärken und Schwächen unterstützt werden. Daher begrüßen wir, dass die grün-rote Landesregierung wie von uns geplant, diese Maßnahme auch auf das berufliche Schulen überträgt“, zeigte sich Teufel erfreut.

 

Einführung von Ganztagsangeboten an beruflichen Schulen

„Mit der Schaffung einer Ganztagesbeschulung im Berufsvorbereitungsjahr, im Berufseinstiegsjahr und im Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf wird ein wichtiger Schritt zur Förderung der jungen Menschen an den beruflichen Schulen gemacht. Für die CDU-Fraktion ist dabei wichtig, dass eine pädagogisch sinnvolle Einbindung betrieblicher Lernanteile in das pädagogische Lern- und Förderkonzept der drei Bildungsgänge erfolgt“, erläuterte Teufel.

 

Interaktiver Bildungsnavigator zur individuellen Beratung Jugendlicher

„Allerdings vermissen wir die Entwicklung eines Bildungsnavigator, mit dem das differenzierte Bildungsangebot in Baden-Württemberg für die Schülerinnen und Schüler transparenter gemacht werden sollte. Der CDU-Fraktion ist es wichtig, dass jeder junge Mensch die für ihn passgenauen Lösungen für seinen weiteren Bildungsweg finden kann. Daneben sollten an den beruflichen Schulen auch Wirtschaftsbeiräte zur engeren Kooperation zwischen Wirtschaft und beruflichen Schulen geschaffen werden. Dies wird die Kooperation mit der regionalen Wirtschaft noch weiter verbessern“, ist sich Teufel sicher.

 

Infos für die Redaktionen:

Der Vorsitzende des Arbeitskreises der CDU in der Enquêtekommission ‚Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft - Berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung Stefan Teufel MdL, hatte in der Sitzung des Landtags am 15. Dezember 2010 die Handlungsempfehlungen der Kommission der Landesregierung vorgelegt. Der Bericht enthält eine aktuelle Bestandsaufnahme sowie einen Katalog von 50 konkreten Handlungsempfehlungen an die Landesregierung mit 160 Einzelvorschlägen für die Zukunft des beruflichen Schulwesens, der dualen Ausbildung sowie der allgemeinen und beruflichen Aus- und Weiterbildung. Zur Finanzierung von Umsetzungsmaßnahmen der Enquêteempfehlungen wurde von der CDU-geführten Landesregierung im Nachtragshaushalt für dieses Jahr 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.