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CDU Fraktions-vorsitzender

Peter Hauk MdL

peter-hauk-mdl.de

Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz in Zimmern

Samstag, 05.02.2011

 

Aus genau sieben Worten bestand die Hauptbotschaft: „Es gibt kein besseres Gesundheitssystem als unseres.“ Und sie muss es wissen, die parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, die Tübinger Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mautz:
Denn seit elf Jahren beschäftigt sich die Christdemokratin mit dem fast unüberschaubar wirkenden, mit vielen widersprüchlichen Interessen behafteten Bereich: und verstand es bei der öffentlichen Veranstaltung der CDU im Gasthaus „Adler“ in Zimmern einmal mehr, die sozialen Herausforderungen des Gesundheitssystems in einer sich rasant verändernden Gesellschaft darzustellen. „Ich bin froh, dass wir mit Ihnen in der Bundesregierung eine Fürsprecherin für die Belange des ländlichen Raumes haben“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stefan Teufel bei der Begrüßung der Staatssekretärin vor vollem Haus.

Wie sehr die Interessen widerstreitend sein können, wie sehr die Erwartungen und berechtigten Ansprüche einer älter werdenden Gesellschaft - Stichwort multimorbider Patient – und steigende Kosten durch Fortschritte in der Medizintechnik und in der Pharmazie, die wiederum für Wohlstand und Erfolg stehen zu Kompromissen beim Schnüren des Gesamtpakets führen müssen, dies alles zeigte Annette Widmann-Mauz in ihrem Vortrag auf. Und hatte für die „diffamierende Polemik“ der oppositionellen SPD kaum mehr als ein müdes Lächeln übrig. Mit mehr Transparenz und Wettbewerb, mit dem Einbeziehen des Steuerzahlers in den Sozialausgleich, „mit unserer Politik sind wir auf dem richtigen Weg, wobei nicht jede Reform gleich zum Jahrhundertprojekt hochstilisiert werden muss“, sagte die CDU-Politikerin.
Die die Ansätze der baden-württembergischen Landesregierung unterstützt, mit denen ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt werden soll. Auch hier gelte die Devise von Stefan Teufel, dass gute Politik im Dialog mit den Menschen entstehe. Und das Gespräch wurde reichlich geführt an diesem Abend, Mit vielen nachdenklichen Beiträgen und mit der Zusicherung der Staatssekretärin, dass sie es aus ihrer ethischen Verantwortung heraus ablehnt, ab einem bestimmten Alter nicht mehr die adäquate Behandlung zu gewährleisten. „Rationalisierung ja, aber Rationierung nein“, so ihre Aussage. Und last not least: „Die WHO kommt nach Deutschland, um unser Erfolgsmodell in anderen Ländern anzupreisen.