„Staatliche Programme sind in Ordnung, aber sie können vorhandene Defizite oft nicht ausbügeln“
Landtagsabgeordneter Stefan Teufel im Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft

„Ich schätze das Handwerk sehr, mit seiner Vielfalt, mit den vielen Betrieben, in denen gute Arbeit geleistet und Ausbildungs- und Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden.“ Das klare Bekenntnis des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel beim Dialog mit Vertretern der Rottweiler Kreishandwerkerschaft mit Andreas Frank an der Spitze bildete den Ausgangspunkt für eine muntere Diskussion rund um die Diskussion des Handwerks, das einmal mit dem „goldenen Boden“ seine Kennzeichnung hatte.
Wobei die Berufe ganz unterschiedlich nachgefragt werden, wie Angelika Rauser, die Leiterin der Geschäftsstelle berichtete: Für den Bau Nachwuchs zu finden, ist ganz schwierig, beim Maurer und vor allem auch bei Metzgern und Fachverkäufern sieht es ähnlich aus - ganz im Gegensatz zu Zimmerleuten und Friseuren.
So unterschiedlich die Vorlieben sind, so schwer tun sich die manche Auszubildende damit, den Anforderungen gerecht zu werden. Was häufig dazu führt, dass das Ausbildungsverhältnis nicht bis zum Ende gebracht werden kann. Zwar wurden Programme wie „Lernen, fördern, arbeiten“ als sehr gut und hilfreich bezeichnet, doch die Ursachen liegen tiefer als dass wir mit der Forderung, der Staat, die Politik solle dies richten, kommen würden“, teilten die Vertreter der Handwerker auf Grund ihrer Erfahrungen mit. Die die von Stefan Teufel der als Obmann der CDU-Fraktion in der Enquete-Kommission „Fit für die Wissensgesellschaft“ an vorderer Stelle beteiligt war, vorgestellten Optimierungen in der beruflichen Bildung begrüßten. So auch die Ermöglichung der dualen Ausbildung auch für Leistungsschwächere. „Wir wollen die Attraktivität der Berufsschulausbildung hochhalten“, sagte er. Auch mit Blick auf den auch in Handwerksbetrieben im Kreis Rottweil festzustellenden Fachkräftemangel. Was Stefan Teufel darin bestärkte, die Fort- und Weiterbildung in der nächsten Legislaturperiode weiter ganz vorne auf der „Agenda“ zu haben.
„Es war mir wichtig, von Ihnen zu die Situation im Handwerk erläutert zu bekommen“, bemerkte der CDU am Schluss einer sehr informativen Gesprächsrunde, die mit der gegenseitigen Zusicherung endete, auch in den nächsten Jahren miteinander im Kontakt zu bleiben, das Gespräch zu führen. Denn, so Stefan Teufel, „gute Politik entsteht im Dialog mit den Menschen.“ In dem Falle zwischen der Politik und den Vertretern des Handwerks: bodenständig, nüchtern und stets mit dem Blick für das Richtige.





