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Bürgersprechstunde

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CDU Fraktions-vorsitzender

Peter Hauk MdL

peter-hauk-mdl.de

Obmann der CDU-Landtagsfraktion Stefan Teufel MdL: „Die Enquetekommission gibt wegweisende Empfehlungen für die Zukunft der beruflichen Schulen, die Aus- und Weiterbildung ab.“

„Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Jeder einzelne muss die bestmögliche Ausbildung erhalten, die seinen individuellen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. So kann es zugleich gelingen, den Fachkräftebedarf für die Unternehmen im Land zu sichern. Jeder einzelne wird in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt gebraucht“, erklärte der Obmann der CDU-Landtagsfraktion Stefan Teufel MdL anlässlich der Verabschiedung des Abschlussberichts durch den Landtag. Die Enquetekommission „Berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung“ hat dem Landtag nach über einjähriger Arbeit ihre 50 weitreichenden Empfehlungen vorgelegt. „Wir freuen uns, dass diese Empfehlungen zum Großteil unsere Handschrift tragen“, so die Bewertung Teufels.

Für die CDU-Fraktion hat die duale Ausbildung nach wie vor Priorität. „Unsere Überzeugung ist aber: Wer das duale System erhalten will, muss es öffnen und aus sich selbst heraus stärken“, so Teufel. Leistungsstarken Schülerinnen und Schülern soll der ausbildungsbegleitende Erwerb der Fachhochschulreife erleichtert werden. Zugleich werden die Hochschulen aufgefordert, sich stärker für beruflich Qualifizierte zu öffnen. Die CDU-Fraktion hat sich auch dafür eingesetzt, dass Englischunterricht an der Berufsschule verpflichtend eingeführt wird, damit junge Fachkräfte in einer globalisierten Welt fußfassen können. Außerdem gibt die Enquetekommission eine Reihe von Empfehlungen ab, um leistungsschwächeren Schülern den Zugang zum Ausbildungsmarkt zu erleichtern. Zweijährige Ausbildungen sowie die Gliederung der Ausbildung in Ausbildungsbausteine müssen nach Auffassung der CDU-Fraktion weiter ausgebaut werden.

„Für uns ist die Sicherung der beruflichen Schulstandorte im ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen, da sie als Standortfaktor eine wichtige Strahlkraft in die Region besitzen“, so Teufel. Im Bereich der beruflichen Schulen hat die Enquetekommission auch den Vorschlag der CDU-Fraktion übernommen, ein neues Profil „Umwelttechnologie“ am Technischen Gymnasium zu schaffen. „Erneuerbare Energien, umweltfreundliche Mobilität, moderner Hausbau - das sind Themen der Zukunft“, so Teufel. Für leistungsschwächere Jugendliche in den berufsvorbereitenden Schularten Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), Vorqualifizierungsjahr Arbeit / Beruf (VAB) und Berufseinstiegsjahr(BEJ) empfiehlt die Enquetekommission die Einführung von zwei oder drei Betriebstagen pro Woche sowie die Einführung von Ganztagsangeboten.

Anders als die Oppositionsfraktionen will die CDU-Fraktion diese Maßnahmen im Konsens mit der Wirtschaft umsetzen. „Der Wert der dualen Ausbildung liegt in seiner hohen Akzeptanz in der Wirtschaft und in der Ausrichtung am Bedarf des Arbeitsmarkts“, so Teufel. „Wer auf gesetzliche Anrechnungspflichten und andere Zwangsmaßnahmen setzt, gefährdet diese Stärken und erreicht nichts. Er schadet am Ende gerade den Jugendlichen, die unsere Unterstützung am dringendsten benötigen“, erklärte Teufel.

In der Weiterbildung soll die Grundförderung in der Weiterbildung entlang der Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst erhöht werden. „Das Land bleibt auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Träger der Weiterbildung im Land“, so Teufel. Außerdem sollen bildungsferne Schichten im Rahmen einer zusätzlichen Programmförderung gezielt angesprochen werden.

Insgesamt hat die Enquetekommission 50 Handlungsempfehlungen auf fast 1.000 Seiten entwickelt. Für den Obmann Teufel steht fest: „Wir haben konkrete Vorschläge entwickelt, die sofort von der Regierung realisiert werden können. Nun ist die Landesregierung in der Pflicht, zügig mit der Umsetzung zu beginnen, damit die beruflichen Schulen, die Aus- und Weiterbildung im Land weiter gestärkt werden.