Landtagsabgeordneter Stefan Teufel im Feriendorf Eckenhof

Donnerstag, 10.02.2011
Die Zielsetzung, nämlich die Förderung von Familienferien von Eltern mit
ihren Kindern für eine gemeinsame Erholung zu ermöglichen, hat sich für
das Familienerholungswerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart in den
vergangenen 54 Jahren nicht verändert.
Davon konnte sich der
Rottweiler Landtagsabgeordnete Stefan Teufel bei seinem Besuch im
Feriendorf Eckenhof in Schramberg-Sulgen überzeugen: Geschäftsführer
Reinhard Spohrer erläuterte dem CDU-Politiker, dessen Mitarbeiterin
Doris von Schulz sowie dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Clemens Maurer
und in Begleitung des Leitungsehepaares Gabriele und Jasper Schadendorf
die Philosophie der Feriendörfer, die die Diözese seit dem Jahre 1957
betreibt.
Veränderungen sind dennoch festzustellen: die demografische
Entwicklung führte dazu, dass nicht mehr wie in den Gründungsjahren nur
Familien mit vier und mehr Kindern in den Genuss der Einrichtungen und
der Förderung kommen. Auch das Anforderungsprofil hat sich geändert.
Neben „tollen Freizeitangeboten, die jeden das Herz höher schlagen
lassen“, will Reinhard Spohrer das Kombi-Projekt „Bildung und Erholung“
verstärken. Neben dem so wichtigen Erholungsfaktor soll Eltern in der
angenehmen Atmosphäre des Feriendorfes ein erweitertes Bildungsangebot
angeboten werden. Ein Einsatz, den Stefan Teufel nicht nur
außerordentlich begrüßt, sondern auch nachdrücklich unterstützen will.
Passt dieses Anliegen ihm exakt zu den Ergebnissen der
Enquete-Kommission des Landtags „Fit für die Wissensgesellschaft“, in
der Stefan Teufel als Obmann der CDU-Fraktion maßgeblich mitgewirkt hat.
„In einer ersten Tranche konnten wir zehn Millionen Euro für
Weiterbildungsmaßnahmen in den Haushalt einbringen“, sagte der
Christdemokrat. Und sicherte dem Geschäftsführer zu, einen Antrag für
das von ihm angedachte Bildungsangebot in Stuttgart zu unterstützen.
Wie
auch wenn es darum geht, die notwendig werdende energetische Sanierung
in Angriff zu nehmen. Denn, so Reinhard Spohrer, nicht nur die
gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich geändert, sondern die
Einrichtungen sind in ein Alter gekommen, wo Investitionen getätigt
werden müssen. Ein Fall für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
(ELR), das „passgenaue Programm“ für solche Projekte, wie Stefan Teufel
bemerkte. Er zeigte sich insgesamt von dem Feriendorf (und nicht zuletzt
auch von dem Engagement des Leitungsehepaars) äußerst angetan. Von der
geistigen Grundausrichtung und der Möglichkeit, Eltern mit ihren Kindern
und auch „Familien in besonderen Lebenslagen“ in dieser Einrichtung
Urlaub zu ermöglichen. „Ich bin froh und dankbar, dass Sie dieses Dorf
in Schramberg-Sulgen betreiben und werde, wo immer dies geht, für den
„Eckenhof“ werben. Wobei besonders positiv angemerkt wurde, dass ab
diesem Jahr bereits Familien mit drei Kindern jährlich Zuschüsse bei der
Stiftung „Lebensraum für die Familie“ beantragen können. So dass die
Kosten teilweise bis zu 80 Prozent reduziert werden können.
„Auch die
Stadt Schramberg hat ein offenes Ohr für die Einrichtung“ bestätigte
Clemens Maurer als Vorsitzender der CDU und Gemeinderat. Längst nicht
nur weil sie 40 Mitarbeitern Beschäftigung bietet, sondern, so die von
allen Beteiligten getroffene Feststellung, dies ein Ort ist, wo Kinder
zusammen mit ihren Eltern wieder zu sich finden und durch die Nähe zur
Natur ganz neue, für viele unbekannte Erfahrungen machen können.





