Termine

Dienstag, 22.05.2012
14.00 Uhr

Stuttgart - Haus der Abgeordneten, Fraktionssitzung

alle Termine >

Suche

Hier können Sie die gesamte Seite durchsuchen

Bildergalerie  

zur Bildergalerie

Ihr direkter Draht

Sie erreichen mich per:

 

Telefon: 0741/41 50 6


E-Mail: info@stefanteufel.de

Stuttgart 21

S21

Bürgersprechstunde

Freitag, 15.06.2012

14.00 Uhr - 16.00 Uhr

Hohlengrabengasse 1

78628 Rottweil

Tel. (07 41) 4 15 06

vonschulz@stefanteufel.de

CDU Fraktions-vorsitzender

Peter Hauk MdL

peter-hauk-mdl.de

Gemeindebesuch des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel in Vöhringen

Die hohe Verschuldung konnte reduziert werden, aber der Unterhaltungsstau muss angegangen werden / Firma Lupold hat die Krise erfolgreich bewältigt, auch dank der richtigen Entscheidungen durch die Politik

Freitag, 11.03.2011

 

Ohne langes Vorgeplänkel ging’s sofort in medias res beim Gespräch des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel mit Stefan Hammer, dem Bürgermeister von Vöhringen im dortigen Rathaus. Denn Themen gab es genug, die der CDU-Politiker in der einstündigen Unterredung ansprechen wollte. So die nach der vorgesehenen Daimler-Teststrecke, zwar auf Sulzer Gebiet, aber doch in direkter Nachbarschaft zu dem geplanten interkommunalen Gewerbegebiet zwischen Sulz und Vöhringen. „Ich sehe die Teststrecke als Chance“, gab der Bürgermeister zu verstehen, als Chance auch für Vöhringen. Wobei er das transparente Vorgehen ausdrücklich lobte, mit dem Daimler das Projekt angeht und wozu es auch in Vöhringen im April eine öffentliche Veranstaltung geben wird. Auch auf Grund seines vor kurzem stattgefundenen Gesprächs mit der Bürgerinitiative „pro Mühlbachebene“ hat Stefan Teufel einen Termin mit Dr. Ulsamer in Stuttgart auf den Weg gebracht. „Wenn wir miteinander ins Gespräch kommen, können wir zu einer tragfähigen Lösung kommen“, sagte er. Gemäß der Devise des christdemokratischen Landtagsabgeordneten. Deswegen auch die Fragen nach den Anliegen in der Gemeinde. Wo der Bürgermeister neben der positiven Darstellung der im vergangenen Jahr geleisteten Erarbeitung von Leitbildern in der Gemeinde

(„Dabei sind viele tolle Ideen entstanden!“) die auch in Vöhringen virulent werdende ärztliche Versorgung ansprach: „In den nächsten paar Jahren kommt das Problem auf uns zu.“ Gedankenspiele sind vorhanden, so auch mit dem Blick auf das benachbarte alte Rathaus, das derzeit nur im Erdgeschoss genutzt wird.

Im Übrigen konnte Stefan Hammer über positive Daten von den Gemeindefinanzen berichten – im Vergleich zu den Zahlen noch vor wenigen Jahren. Aber „wir spüren zwar keinen

Investitions-, aber einen Unterhaltungsstau“, fügte er hinzu.

Durch ein tiefes Tal ging auch die Firma Lupold Hydrotechnik, die Stefan Teufel anschließend in Begleitung des Bürgermeisters und einiger CDU-Vorstandsmitglieder besuchte. Vor drei Jahren, vor der Krise, war Stefan Teufel zusammen mit Stefan Mappus, damals noch CDU-Fraktionsvorsitzender schon einmal zu Besuch in dem Unternehmen gewesen. Nun, nach der Krise, konnten Geschäftsführerin Wilma Lupold und Seniorchef Wilhelm Lupold, nicht ohne Stolz berichten, dass sie diese schwierigen Jahre (mit einem dramatischen Umsatzrückgang von 60 Prozent!) gut bewältigt haben und sich fast schon wieder in einem Wohlfühlzustand befinden. „Dass dies so gelungen ist, dazu hat die Politik mit der Kurzarbeiterregelung maßgeblichen Anteil“, lobten die beiden die damals getroffenen Entscheidungen der Bundes- und der Landesregierung. „Und auch weil wir von Haus auf optimistisch sind“, bemerkte Wilhelm Lupold. So stand ein Thema im Mittelpunkt der Diskussion, das auf die gesamte Wirtschaft zukommt, wie Stefan Teufel feststellte: der Fachkräftemangel ist jetzt schon ein Problem und wird sich noch dramatisch verstärken. „Wir wollen dem mit besserer Qualifizierung unserer Leute begegnen“, zeigte Stefan Teufel das Konzept der Landesregierung auf und listete die Maßnahmen auf, die die Enquete-Kommission „Fit für die Wissensgesellschaft“, in der er als Obmann der CDU-Fraktion maßgeblich mitgewirkt hat. Besonders die Tatsache, dass Fachenglisch demnächst in den beruflichen Schulen auf den Stundenplänen stehen wird, wofür jährlich vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, fand den Beifall von Wilma und Wilhelm Lupold auf Grund ihrer Erfahrung als weltweit agierendes Unternehmen. Auch die zahlreichen weichen Faktoren, die für einen Standort wichtig sind, wurden ausgiebig diskutiert – bis hin zu einer geplanten Bushaltestelle im Gewerbegebiet, einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieben und dem Versuch, bereits die Kinder stärker für Technik zu interessieren und zu begeistern.