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Dienstag, 22.05.2012
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Gemeindebesuch des Landtagsabgeordneten in Dietingen

Stefan Teufel sieht erfolgreich umgesetzte Landesprogramme  

Der Besuch des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel im katholischen Kindergarten in Dietingen erbrachte die Bestätigung für die Richtigkeit der Politik von Land und auch von Bund. „Bildung ist und bleibt auch in der nächsten Legislaturperiode ein Schwerpunkt unserer Arbeit“, sagte der CDU-Politiker, und da in den ersten sechs Lebensjahren des Kindes wesentliche Grundlagen für den späteren Lebensweg gesetzt werden, kommt er frühkindlichen Bildung elementar wichtige Bedeutung zu. Ganz so wie dies die Kindergartenleiterin Stefanie Agner bei den Erläuterungen ihrer Arbeit ausführte. In drei Gruppen werden derzeit 53 Kinder, die teilweise unter drei Jahre alt sind, in diesem Sinne betreut.

 

Auch wenn der Migrantenanteil gering ist, spielt auch die Sprachförderung eine große Rolle. Denn längst gibt es auch bei Einheimischen häufig Defizite in dem Bereich. „Wir machen hier vieles durch Bilderbücher“, erklärte die Kindergarten-

leiterin gegenüber dem Landtagsabgeordneter sowie Bürgermeister Frank Scholz und dem CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Dr. Bernhard Schönemann sowie weiteren Teilnehmern. Darüber hinaus verläuft die Kooperation mit der Grundschule „sehr gut“, sagte Stefanie Agner und demonstrierte damit, dass die Vorgaben der Landespolitik nach noch besserer Verzahnung bei den Über-

gängen in Dietingen genau so umgesetzt werden, wie dies den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Kinder entspricht.

 

Nicht zuletzt: Auch die Fördermittel durch die Konjunkturprogramme für die energetische Sanierung haben maßgeblich dazu beigetragen, dass auch das Äußere, die „Hardware“ auf den neuesten Stand gebracht werden konnte, wie der Bürgermeister anerkennend mitteilte.

 

Szenenwechsel: Noch vor Beginn der offiziellen Eröffnung besuchte Stefan Teufel das Mineralien- und Fossilienmuseum Kristallwelt von Alexander und Birgit Müller, das direkt am Ortseingang entstanden ist. Ein in Süddeutschland einmaliges Museums- und Ausstellungsgebäude, das als Highlight die weltweit größte Amethystdruse beherbergt, einen über vier Meter hohen, hundert Millionen alten vulkanischen Hohlraum.

 

So konnte gestaunt werden über ein Familienunternehmen, das, so der CDU-Politiker, für Dietingen eine enorme Bereicherung darstellt: „Ich sage Ihnen meine weitere Unterstützung zu und werde dafür werben, dass viele Besucher in Ihr Museum kommen.“ Die geflossenen ELR-Mittel für dieses Projekt seien hervorragend angelegt, bemerkte Stefan Teufel: „Einmal mehr wird es deutlich, wie das Entwicklungsraum Ländlicher Raum wichtige und wertvolle Projekte fördert.“ So dass das Museumsmotto „Naturwunder entdecken, Vergangenheit erforschen, Zeitgeschichte erleben und Erlebnisse mitnehmen“ in einem Ort wie Dietingen erlebbar wird.