Für dezentrale Strukturen, für wertgleiche Lebensverhältnisse
Landtagsabgeordneter Stefan Teufel in Lauterbach

Der Erfolg Baden-Württembergs ist auch darin begründet, dass in allen Teilen gleiche Lebensverhältnisse vorhanden sind, dass durch eine kluge Strukturpolitik in den vergangenen Jahrzehnten die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden. Bei seinem Besuch in Lauterbach wies der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel (CDU) im Gespräch mit Bürgermeister Norbert Swoboda darauf hin. Und darauf, dass er als junger Abgeordneter aus dem ländlichen Raum in seiner gesamten ersten Legislaturperiode sich für diese wertgleichen Lebensverhältnisse gegenüber den Ballungsräumen, aber auch innerhalb des Kreises Rottweil einsetze.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs und auch bei der Rundfahrt mit der Besichtigung markanter Punkte in der Gemeinde konnte der Bürgermeister auf zahlreiche Projekte wie die Ortskernsanierung hinweisen, durch die die in den vergangenen Jahren getätigt werden konnten und mit denen die Wohn- und Lebensqualität wesentlich gesteigert werden konnte. Ermöglicht zu einem nicht geringen Teil durch Landesfördergelder wie das Förderprogramm Entwicklung Ländlicher Raum (ELR), für Stefan Teufel das Erfolgsmodell im Land: „Seit Beginn dieser Legislaturperiode sind 66 Millionen Euro in den Kreis Rottweil geflossen.“
Auch wenn die Schwarzwaldgemeinde Lauterbach es mit seiner schwierigen topografischen Lage es in vielen Bereichen schwieriger habe als andere Orte auch im Kreis Rottweil, so könne es stolz sein auf vieles, was erreicht worden ist, auch in wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten. Ein Thema, um das sich Stefan Teufel genau so engagiert kümmert wie das der frühkindlichen Bildung und Erziehung: „In den ersten Jahren werden die Grundlagen für die spätere Entwicklung eines Menschen gelegt“, stellte er fest. Und folgerichtig werde an der Bildung nicht gespart. „Wir sind auch im Berufsschulwesen im Kreis gut aufgestellt und bauen es kontinuierlich weiter aus. Mit unseren vier Standorten im Kreis stehen gut da, werden aber auch in den nächsten Jahren die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission ‚Fit für die Wissensgesellschaft’ nach und nach umsetzen, damit unsere jungen Leute eine gute Perspektive haben.“
Die im gesamten Kreis, aber auch diejenigen in der Schwarzwalgemeinde Lauterbach.
Deren Bürgermeister beim Annehmen von Fördergeldern stets gerne belastbar gewesen sei, schmunzelte Stefan Teufel. Was dieser auch dahingehend bestätigte, dass er hinsichtlich eines Zuschusses für die historische alte Rathaus, die heutige Wilhelm-Kimmich-Galerie nachfragte. Und Stefan Teufel seine Unterstützung zusagte, wie auch Norbert Swoboda wiederum gerne „belastbar“ sein will für die Heupelletsheizung bei der Sanierung des Gemeindehauses, für die gemeinsame Heizung mit der Schule.
Wünsche hatte auch die Leiterin des Geschwister-Heine-Kindergartens, Theresia Buchholz, an den Abgeordneten dieses Wahlkreises. So will sie gerne bei den drei- bis Sechsjährigen die Gruppengröße auf 20 Kinder reduziert wissen und hätte gerne die Erzieherinnen für Vor- und Nacharbeit frei gestellt. Forderungen an die Politik, die jedoch mit dem Haushalt kollidieren und damit mit der festen Absicht von Stefan Teufel, der als junger Abgeordneter auch an die junge Generation denkt und ihr nicht durch zu hohe Schuldenlasten jeglichen Handlungsspielraum aus der Hand schlägt. Was zeigt, dass Politik ein komplexes Gebilde ist, aber, so der christdemokratische Politiker: „Gute Politik entsteht im Gespräch mit den Menschen.“





