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Dienstag, 22.05.2012
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Stuttgart - Haus der Abgeordneten, Fraktionssitzung

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Der Staatssekretär zu Besuch im Vinzenz von Paul Hospital / Stefan Teufel in der „Krone“ in Dunningen

Zwei Veranstaltungen. Und ein paar Gedanken dazu und über Tendenzen in unserer Gesellschaft

Eigentlich ist es relativ einfach: Wenn Menschen einander verstehen, klappen Kommunikation und Übereinstimmung auf Anhieb, ist sofort dieses Etwas da, dass den Dialog, das Gespräch „auf den Punkt“ bringt.

Wenige Tage vor der Wahl: Landtagsabgeordneter Stefan Teufel hatte den Staatssekretär im Sozialministerium, Dieter Hillebrand ins Vinzenz von Paul Hospital nach Rottweil eingeladen. Den dortigen Geschäftsführer Thomas Brobeil zu erleben, wenn er sein Haus (leicht untertrieben), sein Unternehmen, mit seinen Verzweigungen, seiner Leistungsfähigkeit, vor allem dem Geist, aus dem heraus es geführt wird, vorstellt, sowohl per Power point als auch beim Gang durch die Räumlichkeiten und über das so sehr atmosphärisch dichte Gelände, ist immer etwas Besonderes. Auch beim soundsovielten Male.

 

Dieter Hillebrand, dem Staatssekretär und Landtagsabgeordneten aus Reutlingen, war es sogleich anzumerken: wie auch er vom ersten Moment an fasziniert war vom „Rottenmünster“, mit seinem Motto „Liebe sei Tat“, das hier so sehr verwirklicht wird. Stefan Teufel hatte schon gewusst, warum er seinen Fraktionskollegen ins Vinzenz von Paul Hospital eingeladen hatte. Zusammen mit Edmund Hipp, dem kaufmännischen Leiter und Schwester Marie Luise sowie Jochen Schwarz, Ilona Grathwol und Marcel Griesser wurde dieser Nachmittag zur Sternstunde. Auch weil Thomas Brobeil in seiner unnachahmlichen, weil so authentischen Art; er wirkt ganz und gar in sich ruhend, das Tun aus dem Glauben heraus, stets mitten im Leben befindlich, all dieses widerspiegelt sich auch auf dem weitläufigen Gelände, in den Gebäuden, selbst in dem Therapiezentrum, das derzeit entsteht, ist all dieses bereits spürbar.

 

Weil nach dem offiziellen Teil noch etwas Zeit blieb, setzten sich die Teilnehmer noch einmal zusammen, einfach so. Und daraus entwickelte sich ein Gespräch im Nachklang an den Besuch in dem Haus, das „seit 1898 im Dienst am Menschen“ unbeschreiblich viel Segensreiches leistet und auch auf dem Hintergrund vieler Defizite, die in der Gesellschaft zu beobachten sind (mit ein Grund für die starke Auslastung des Vinzenz von Paul Hospitals), und des Wahlkampfes mit so viel Niederträchtigem von der linken politischen Konkurrenz, wie dies noch nie erlebt worden war. Ein Gespräch, in dem die Sorge über die Zukunft unserer Gesellschaft, unseres Staates thematisiert worden ist, wie dies nur geschehen kann auf der Grundlage des gleichen Wertemaßstabes. Und mit der Feststellung, dass in unserem Land die Koordinaten gewaltig verschoben worden sind.

 

Dieter Hillebrand zog dann gen Reutlingen, Stefan Teufel und seine Begleiter nach Dunningen, in die „Krone“. Ein Kontrastprogramm? Eigentlich nicht. Denn unter der Leitung von Karlheinz Bantle, dem CDU-Ortsvorsitzenden von Dunningen / Eschbronn zeigte Stefan Teufel auf, wie man auf grundanständige, seriöse Weise Politik vermitteln kann. Und die Themen, in seinem Vortrag wie in der anschließenden Diskussion, lagen gar nicht weit weg von den zuvor behandelten Grundbefindlichkeiten. Stefan Teufel informierte auch an diesem Abend, in der „Krone“ betont sachlich, umriss alle die Themen, die relevant sind für eine Gesellschaft, die Schritt für Schritt nach vorne kommen will. Auf der anderen Seite schwingen die Äußerungen und Verhaltensweisen derjenigen mit, die eine andere Gesellschaft wollen, die unser, auf dem Christentum aufbauenden Wertesystem ablehnen. Und zwar rigoros. Auf der einen Seite die Diskussion um Bildung, Infrastruktur, die Herausforderungen des demografischen Wandels – andererseits die gar nicht mehr so junge Frau, die in Ludwigsburg nur gekreischt hat. Fast unaufhörlich. (Im Vinzenz von Paul Hospital entsteht zurzeit ein ganz modernes Therapiezentrum. Es ist kein Zufall,

Beklemmende Tendenzen, ein Teil, der intolerante davon, der Gesellschaft, der das Land verändern will. Nicht zum Guten.

 

In der „Krone“ in Dunningen diskutierten 25 (meist) Männer über den richtigen Weg für das Land. Mit einem Stefan Teufel, der in diesem Wahlkampf mit seinem Einsatz bis an die Grenzen der Belastbarkeit ging.