CDU setzt Dialogtour mit den Bürgern fort

Freitag, 18.02.2011
Stefan Teufel: Die Spitzenposition des Landes halten und ausbauen
Die Themen Bildung und Infrastruktur werden in der nächsten Legislaturperiode ganz vorne auf der Liste stehen, weil es darum geht, den jungen Leuten eine Perspektive zu geben und den Spitzenplatz von Baden-Württemberg in Deutschland und Europa weiter zu festigen. Stefan Teufel, für den Wahlkreis Rottweil vor fünf Jahren zum ersten Mal in den Landtag gewählter junger CDU-Politiker, hielt sich in der öffentlichen Diskussionsveranstaltung im nahezu voll gefüllten Gasthaus „Kreuz“ in Bochingen nur ganz kurz mit der Bilanz der zu Ende gehenden Legislaturperiode auf.
Wiewohl es ihm gelungen war, massive Fördergelder gerade auch in den Raum Oberndorf gebracht zu haben und mit dem Ausbau des beruflichen Schulwesens (u. a. BK II, Sozialwissenschaftliches Gymnasium, Technisches Gymnasium) sein Anliegen, die Lebensverhältnisse im ländlichen Raum auf hohem Niveau zu halten, zu einem großen Stück realisiert zu haben.
Vor allem aber galt sein Blick nach vorne: So wie Baden-Württemberg gut durch die Krise gekommen sei und ein bis vor kurzem noch nicht für möglich gehaltenes Wachstum aufweise, gehe es nun darum, diesen Kurs weiterzu-
fahren. Dies, auch eine europaweit einmalig niedrige Jugendarbeitslosigkeit von 2,7 Prozent, wäre nicht möglich bei einer grünen Regierungsbeteiligung, sagte der Christdemokrat: „Wer wie die Grünen die Arbeitsplätze im Automobil-
bereich als nicht mehr so wichtig bezeichnet, verabschiedet sich aus der Ernsthaftigkeit der Politik.“ Mit der Schaukelpolitik der SPD, die einmal hü und einmal hott sage, sei eine Auseinandersetzung schon gar nicht mehr möglich. Nur so viel: SPD und Grüne wollten mit einer Leihstimmenkampagne zugunsten der Linken den Einzug der Linkspartei in den Landtag sicherstellen, um dann mit ihr eine Koalition zu bilden.
Diesem Linksbündnis setze die CDU, die wieder eine bürgerliche Regierung bilden wolle, ein Konzept entgegen, das mit einem „bodenständigen Ministerpräsidenten Stefan Mappus, der Land und Leute kennt und mag“ verlässliche Politik gewährleistet. Mit Wachstumskernen wie Mobilität, Batterieforschung, IT-Dienstleistungen, Gesundheitsmarkt und Biotechnologie und einer mutigen, wenngleich auch nicht immer von vornherein populären Politik werde die CDU auch in Zukunft das Land gut führen.
Davon zeigte sich Stefan Teufel überzeugt. Was bei den Teilnehmern der Dialogveranstaltung mit kräftiger Zustimmung quittiert wurde. Last not least bei Robert Häring, der durch den Abend leitete und für die Gäubahn, mit der beabsichtigen Ertüchtigung und noch stärkeren Bedeutung durch Stuttgart 21, den griffigeren und angemessenen Begriff „Transalpin“ vorschlug. Was Stefan Teufel gerne aufgreifen und „an Ort und Stelle“ vortragen will.





