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Dienstag, 22.05.2012
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CDU-Arbeitskreis Bildung im Gespräch mit der Kultusministerin

„Aus vielen Mosaiksteinen entsteht ein weiterentwickelter Gesamtentwurf der Bildungspolitik“ / Vom Kindergarten bis zum Studium

„Die Grundschule des Jahres 2015 wird ganz anders aussehen als die im Jahre 2010 und nochmals anders im Jahre 2020.“ Dass die baden-württembergische Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick Druck macht in der Bildungspolitik, gänzlich neue Pflöcke einschlägt, stellte der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel beim Termin des Rottweiler CDU-Arbeitskreises Bildung im Landtag in Stuttgart anerkennend fest. Was die AK-Mitglieder bei dem 40-minütigen Gespräch im Hebel-Saal auf beeindruckende Art und Weise erleben konnten.


Doch auch die Ministerin hatte viel Anerkennung parat für die Darstellung der Arbeit der christdemokratischen Bildungspolitiker: „Das gibt es höchst selten, dass ein Arbeitskreis solch tolle, Ziel führende Projekte durchführt wie Sie dies tun“, freute sie sich und genoss ebenso die aus Rottweil nach Stuttgart mitgebrachten Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen, die zunehmend zur sehr angenehmen Stimmung wenige Tage vor Weihnachten beitrugen. Seit mehreren Jahren schon ist es gute Tradition, dass der Arbeitskreis Bildung im Dezember auf Einladung von Stefan Teufel in die Landeshauptstadt fährt. Die diesmal besonders hohen Erwartungen wurden durch die sowohl sehr charmante Art, wie Marion Schick den von ihr eingeschlagenen Weg von Innovationen in der Bildungspolitik beschrieb, noch übertroffen. Sei es durch die Pläne, wie sie die Verzahnung von Kindergarten und Grundschule noch stärker vorantreiben, das Studium für das Lehramt in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsminister gänzlich neu strukturieren (mit Deutsch und Mathematik als verpflichtenden Fächern, wird, um die Kernkompetenzen stärker herauszustellen), die Lehrerfortbildung in Teams durchzuführen: Viele einzelne Mosaiksteine werden ein Gesamtbild ergeben, das den heutigen Herausforderungen entspricht.


Nicht zuletzt aber konnte der renommierte Polizeipsychologe Professor Adolf Gallwitz, als Gast bei dem Besuch mit dabei, die Ministerin von seinem Plan überzeugen, zusammen mit dem Innenministerium eine Task Force zu installieren, um bei dem virulenten Thema der Gewalt an Schulen pragmatisch Hilfeleistungen geben zu können. „Der von Ihnen entwickelte Gedanke ist spannend“, antwortete die Ministerin spontan. Für Professor Gallwitz gegen Ende des Tages nach weiteren Gesprächen im Landtag: „Ich bin zuversichtlich, dass wir etwas hinbekommen und so bei der Gewaltprävention und –bekämpfung neue, erfolgreiche Wege gehen können.“
Ganz im Sinne des von Daniela Dreher seit fünf Jahren geleiteten CDU-Arbeitskreises, mit ihren Aktivitäten und Aktionen ganz konkrete Ziele anzusteuern und umzusetzen.


Wie eng getaktet der Terminkalender der Kultusministerin ist, zeigte die Tatsache, dass das für 20 Minuten angesetzte Gespräch zwar verdoppelt wurde, dann aber ihre persönliche Referentin sie höflich, aber bestimmt ins Plenum bitten musste: Ihre Rede zu einem Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes Baden-Württemberg stand an!
Mit der Mitteilung von Stefan Teufel, dass Marion Schick am 5. Februar einen ganzen Abend lang in Dornhan beim dortigen IHG-Neujahrsempfang sein wird, können sich nicht nur die AK-Mitglieder auf ein weiteres Treffen mit der Kultusministerin freuen.


Nach der ausführlichen Diskussion mit dem christdemokratischen Landtagsabgeordneten, u. a. über den Ausbau des beruflichen Schulwesens im Kreis bis hin zu dem vor kurzem genehmigten technischen Gymnasium in Schramberg-Sulgen und der gesamten Dynamik im Bildungswesen erlebten die Gäste aus dem Kreis Rottweil von der Zuschauertribüne aus die Debatten an diesem letzten Plenumstag in diesem Jahr.


Nachdem die stellvertretende Landtagspräsidentin Christa Vossschulte den Termin für die nächste Sitzung – im kommenden Jahr – bekannt gegeben hatte, zog’s die Mitglieder des Arbeitskreises zu einem kurzen Bummel auf den romantischen Stuttgarter Weihnachtsmarkt (nicht jedes Jahr ist er mit so viel Schnee angereichert) und zum gemeinsamen Abendessen. Mit viel Gesprächsstoff. Auch bei der späten Heimfahrt zurück in den Kreis Rottweil – mit vielen Eindrücken und selbstredend umweltfreundlich mit der Gäubahn, für dessen teilweisen zweispurigen Ausbau gerade auch im Zusammenhang mit Stuttgart 21 sich Stefan Teufel seit Jahren und mit konkreten Ergebnissen ausgestattet einsetzt.