CDU-Arbeitskreis Bildung im Gespräch mit der Kultusministerin
„Aus vielen Mosaiksteinen entsteht ein weiterentwickelter Gesamtentwurf der Bildungspolitik“ / Vom Kindergarten bis zum Studium
„Die Grundschule des Jahres 2015 wird ganz anders aussehen als die im Jahre 2010 und nochmals anders im Jahre 2020.“ Dass die baden-württembergische Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick Druck macht in der Bildungspolitik, gänzlich neue Pflöcke einschlägt, stellte der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel beim Termin des Rottweiler CDU-Arbeitskreises Bildung im Landtag in Stuttgart anerkennend fest. Was die AK-Mitglieder bei dem 40-minütigen Gespräch im Hebel-Saal auf beeindruckende Art und Weise erleben konnten.
Doch auch die
Ministerin hatte viel Anerkennung parat für die Darstellung der Arbeit
der christdemokratischen Bildungspolitiker: „Das gibt es höchst selten,
dass ein Arbeitskreis solch tolle, Ziel führende Projekte durchführt
wie Sie dies tun“, freute sie sich und genoss ebenso die aus Rottweil
nach Stuttgart mitgebrachten Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen, die
zunehmend zur sehr angenehmen Stimmung wenige Tage vor Weihnachten
beitrugen. Seit mehreren Jahren schon ist es gute Tradition, dass der
Arbeitskreis Bildung im Dezember auf Einladung von Stefan Teufel in die
Landeshauptstadt fährt. Die diesmal besonders hohen Erwartungen wurden
durch die sowohl sehr charmante Art, wie Marion Schick den von ihr
eingeschlagenen Weg von Innovationen in der Bildungspolitik beschrieb,
noch übertroffen. Sei es durch die Pläne, wie sie die Verzahnung von
Kindergarten und Grundschule noch stärker vorantreiben, das Studium für
das Lehramt in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsminister gänzlich neu
strukturieren (mit Deutsch und Mathematik als verpflichtenden Fächern,
wird, um die Kernkompetenzen stärker herauszustellen), die
Lehrerfortbildung in Teams durchzuführen: Viele einzelne Mosaiksteine
werden ein Gesamtbild ergeben, das den heutigen Herausforderungen
entspricht.
Nicht zuletzt aber konnte der renommierte
Polizeipsychologe Professor Adolf Gallwitz, als Gast bei dem Besuch mit
dabei, die Ministerin von seinem Plan überzeugen, zusammen mit dem
Innenministerium eine Task Force zu installieren, um bei dem virulenten
Thema der Gewalt an Schulen pragmatisch Hilfeleistungen geben zu können.
„Der von Ihnen entwickelte Gedanke ist spannend“, antwortete die
Ministerin spontan. Für Professor Gallwitz gegen Ende des Tages nach
weiteren Gesprächen im Landtag: „Ich bin zuversichtlich, dass wir etwas
hinbekommen und so bei der Gewaltprävention und –bekämpfung neue,
erfolgreiche Wege gehen können.“
Ganz im Sinne des von Daniela Dreher
seit fünf Jahren geleiteten CDU-Arbeitskreises, mit ihren Aktivitäten
und Aktionen ganz konkrete Ziele anzusteuern und umzusetzen.
Wie eng
getaktet der Terminkalender der Kultusministerin ist, zeigte die
Tatsache, dass das für 20 Minuten angesetzte Gespräch zwar verdoppelt
wurde, dann aber ihre persönliche Referentin sie höflich, aber bestimmt
ins Plenum bitten musste: Ihre Rede zu einem Gesetzentwurf zur Änderung
des Schulgesetzes Baden-Württemberg stand an!
Mit der Mitteilung von
Stefan Teufel, dass Marion Schick am 5. Februar einen ganzen Abend lang
in Dornhan beim dortigen IHG-Neujahrsempfang sein wird, können sich
nicht nur die AK-Mitglieder auf ein weiteres Treffen mit der
Kultusministerin freuen.
Nach der ausführlichen Diskussion mit dem
christdemokratischen Landtagsabgeordneten, u. a. über den Ausbau des
beruflichen Schulwesens im Kreis bis hin zu dem vor kurzem genehmigten
technischen Gymnasium in Schramberg-Sulgen und der gesamten Dynamik im
Bildungswesen erlebten die Gäste aus dem Kreis Rottweil von der
Zuschauertribüne aus die Debatten an diesem letzten Plenumstag in diesem
Jahr.
Nachdem die stellvertretende Landtagspräsidentin Christa
Vossschulte den Termin für die nächste Sitzung – im kommenden Jahr –
bekannt gegeben hatte, zog’s die Mitglieder des Arbeitskreises zu einem
kurzen Bummel auf den romantischen Stuttgarter Weihnachtsmarkt (nicht
jedes Jahr ist er mit so viel Schnee angereichert) und zum gemeinsamen
Abendessen. Mit viel Gesprächsstoff. Auch bei der späten Heimfahrt
zurück in den Kreis Rottweil – mit vielen Eindrücken und selbstredend
umweltfreundlich mit der Gäubahn, für dessen teilweisen zweispurigen
Ausbau gerade auch im Zusammenhang mit Stuttgart 21 sich Stefan Teufel
seit Jahren und mit konkreten Ergebnissen ausgestattet einsetzt.





